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Anpfiff für das Team

Erstellt von Werner Karl am 13. März 2010

z-team-folge-1-anpfiff-fr-das-teamDavid Fermer
Das Z-Team
Anpfiff für das Team – Folge 1

Audio CD 2010
Universal Music Group
Karussell
Für die CD: ASIN B0030DQ19I
Gesamtspieldauer ca. 43 Minuten
(erhältlich ab 05.03.2010)

www.karussell.de
www.das-z-team.de

Zum Autor:

David Fermer wuchs in einem kleinen englischen Dorf an der Themse auf. Schon in frühen Jahren schrieb er Geschichten und verfilmte diese mit einem Freund zusammen. Später studierte er Film in London, danach in Berlin, wo er anschließend in der Filmproduktion arbeitete. Dann begann er selbst zu  schreiben und arbeitete mehrere Jahre als Englisch- und Kunstlehrer in Peru und Berlin. Er war Trainer einer Kinder-Fußballmannschaft, bis seine Mannschaft schließlich besser Fußball spielen konnte als er selbst. Jetzt überlässt David Fermer das Fußballspielen anderen und schreibt lieber Bücher über Fußball.

Zur Serie:

Mit Anpfiff für das Z-Team präsentiert Universal Music Family Entertainment/Karussell eine brandneue Fußball-Hörspielserie für die jungen Zuhörer.

Wir befinden uns im Jahr 3002. Die Menschen leben, anders als heute, im Einklang mit der Natur. Es gibt viele neue Technologien und Transportmittel, aber alles auf umweltfreundlicher Basis. Gelebt wird in Baumhäusern. Als Fortbewegungsmittel dienen Blitz- und Seilbahnen sowie Flugboote.

Die Hörspielserie spielt in der Stadt Zenitropia. Das Besondere an diesem Ort ist der Fußballplatz, der auf einem hohen Bergplateau liegt. Die Bälle können nicht über den Spielfeldrand hinausgehen, da sie am Rand von einem Magnetfeld abgefangen werden. Auf dem Fußballplatz trifft sich die Jugend von Zenitropia und geht ihrem leidenschaftlichem Hobby Fußball nach. Jungen und Mädchen spielen gemeinsam. Sie sind das Z-Team.

Zur Folge 1:

Im ersten Teil der Serie, Anpfiff für das Team, zieht Pepe mit seiner Mutter nach Zenitropia. Dort ziehen sie in das Baumhaus der Großmutter ein. Der Vater arbeitet weiter weg und so kann Pepe mit ihm nur mittels Brief in Kontakt treten. Pepe fühlt sich zunächst gar nicht wohl in der neuen Stadt. Auf dem Fußballplatz hat er sich schon umgesehen, aber der Trainer und Bürgermeister des Ortes Herbert und dessen Sohn Theo sind so gemein. Sie lassen ihn nicht mitspielen.

Da muss Pepe sich etwas einfallen lassen. Gemeinsam mit Kim Li, einem netten Mädchen aus der Mannschaft, versucht er eine eigene Mannschaft auf die Beine zu stellen und erhält dabei unerwartete Hilfe durch den alten Bürgermeister und einen Mann, der verfolgt wird und auf der Suche nach seinem Sohn ist. Dabei decken die jungen Leute noch so einige andere Dinge auf, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorgestellt haben.

Die Hörspielserie rund um das Z-Team ist für abenteuerlustige Kinder genau das Richtige. Eine schöne Mischung aus Abenteuer, Fußball, Freundschaft, Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Besonders Pepes Verbundenheit zu seinem Vater und seine Briefe an ihn geben dem Hörspiel ein besonderes Flair. Für die jungen Zuhörer wird besonders die Musik zum richtigen Ohrwurm werden: „Wir sind das Team, wir sind gut. Wir haben Fußball in unserem Blut!“

Genau das Richtige für das WM Jahr 2010.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhätlich bei Booklooker.de

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die, die nicht bluten

Erstellt von Werner Karl am 10. März 2010

die-die-nicht-blutenVolker Sassenberg
Gabriel Burns 32: die, die nicht bluten
Gabriel Burns 33: Schmerz

Universal, München, 07 + 11/2009
je 1 CD im Jewel-Case, Hörspiel, Mystery, Horror
ISBN 9783829122757

ISBN 9783829122764
Laufzeit: je ca. 64 Min.
Sprecher: Jürgen Kluckert, Hans Paetsch, Andreas Ksienzyk,
Ernst Meinke, Björn Schalla, Bianca Krahl, Esther Münch u. a.
Titelbild von Ingo Masjoshusman
Musik von Matthias Günthert und Volker Sassenberg

www.karussell.de/
www.gabrielburns.de
www.experiment-stille.net

Schon seit einigen Folgen steht nicht mehr der übersinnliche begabte Schriftsteller „Gabriel Burns” im Mittelpunkt der Hörspielreihe, sondern seine Verbündeten und Freunde, vor allem Mr. Bakerman, Joyce Kramer und Larry Newman. Nach ihren Abenteuern in Vancouver, Seattle und auf einem Geisterschiff kommen nun weitere Herausforderungen auf sie zu. Zurück in Vancouver suchen Joyce und Larry weiter nach Hinweisen auf die „Zwei Horizonte“ (Folge 30), in denen Gabriel Burns verschwunden ist. In dieser Zeit werden sie von Gabriel Burns’ Verleger Sonny Heseltine angerufen, der sich gerade in einem Hotel am Lake Louise in Alberta befindet. Obwohl dessen Tochter im Koma liegt, fragt sie immer wieder nach dem Schriftsteller. Deshalb begeben sich die beiden Agenten auf schnellstem Wege zu ihr, nur um festzustellen, dass sich genau in diesem Hotel höchst seltsame Gäste aufhalten. Und was hat das alles mit Tamara Green und ihren Untersuchungen in Bezug auf Nahtod-Erfahrungen zu tun?

Nur einige Zeit später begeben sich Bakerman und die beiden Agenten in das kleine Städtchen Point Whitmark an der neuenglischen Atlantikküste. Während einer totalen Sonnenfinsternis, treiben dort seltsame Gestalten ihr Unwesen. Die Agenten lernen dabei auch drei Jugendliche kennen, die dort einen Radiosender betreiben. Jay, Tom und Derek begeben sich in große Gefahr, als sie „Die fiebrigen Tränen“ (siehe „Point Whitmark 25“) in Sicherheit zu bringen versuchen. Deshalb ist es an Bakerman, Kramer und Newman, das Schlimmste zu verhindern.

schmerzBeide Folgen bieten wieder einiges an Figuren, Musik und Soundeffekten auf, um fast filmisch zu wirken und die beängstigend-bedrohlichen Szenarien zum Leben zu erwecken. Besonders interessant ist diesmal die 33. Folge „Schmerz“, da sie ein Crossover zur 25. Folge von „Point Whitmark: Die fiebrigen Tränen“ darstellt und die Ereignisse um die Sonnenfinsternis nicht nur aus einem anderen Blickwinkel sondern auch wesentlich grusliger und brutaler darstellt. Auch wenn das, was zuvor geschah, grob zusammengefasst wird, bleibt ein Neueinstieg auch in diesen zwei Folgen schwierig, da man beim Hören deutlich merkt, wie viel bereits an Wissen über den Hintergrund voraus gesetzt wird. Dafür ist die Umsetzung einwandfrei, denn Soundeffekte und Musik sind gut aufeinander abgestimmt. Die beklemmende Atmosphäre wird noch um einiges vertieft. Die Macher setzen dabei bewusst auf Raumklang. Und auch die Sprecher wissen zu überzeugen, da sie die misstrauische Vorsicht und Angst der Figuren sehr genau einfangen und ihre Eigenarten hervor zu heben wissen.

So bleibt die ganze Serie weiterhin auch für erwachsene Zuhörer spannend und enthüllt diesmal ebenfalls wieder neue Aspekte der Mystery-Saga. Wie immer sind diese filmisch in Szene gesetzt und lassen Bilder im Kopf entstehen. Nur für Neueinsteiger ist der Hörgenuss weiterhin sehr durchwachsen.

Copyright © 2010 by Christel Scheja (CS)

Titel bei Buch24.de:
Gabriel Burns 32: die, die nicht bluten
Gabriel Burns 33: Schmerz

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Eiland der Gespenster

Erstellt von Werner Karl am 6. Dezember 2009

27-eiland-der-gespensterVolker Sassenberg
Eiland der Gespenster
Point Whitmark 27

Universal, München, 8/2009
1 CD im Jewel-Case, Hörspiel, Mystery, Abenteuer
ISBN 9783829122375
Laufzeit: ca. 57 Min.
Sprecher: Jörg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Jürgen Kluckert, Jeinz Ostermann, Rüdiger Evers u. v. a.
Titelbild von Ingo Masjoshusmann
Mit Musik von Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg

www.karussell.de
www.pointwhitmark.de
www.folgenreich.de
www.wordart.de

„Point Whitmark“ ist kein realer sondern ein erfundener Küstenort in New Hampshire an der amerikanischen Ostküste, in dem sich all die Vorstellungen vereinen, die man aus phantastischen und historischen Quellen kennt. Helden und verbindendes Element der in sich abgeschlossenen Folgen der Hörspielserie sind vor allem Tom Cole, Derek Ashby und Jay Lawrence. Die Jugendlichen betreiben schon länger einen lokalen Radiosender. Durch ihre journalistische Arbeit kommen sie bei der Recherche für ihre Reportagen immer wieder mit unheimlichen Bedrohungen und gefährlichen Abenteuern in Kontakt, die teilweise nicht einmal von dieser Welt sind.

So scheint auch in „Eiland der Gespenster“ nicht alles wissenschaftlich erklärbar zu sein. Da ist der Nebel, der die Küstenstadt einhüllt. Alle älteren Bewohner sind der Ansicht, dass seit dreißig Jahren nicht mehr eine so dichte Suppe über ihrem Ort gelegen hat, denn man kann kaum die Hand vor Augen sehen, wenn man sie nur auf Armlänge ausstreckt. Ausgerechnet jetzt werden Tom, Derek und Jay von Vater Callahan auf den alten Friedhof zitiert. Als sie dort ankommen, unterhält er sich gerade mit dem alten Eldrige Buchanan, der mit den Nerven am Ende zu sein scheint und behauptet, dass ihn seit einiger Zeit eine Erscheinung heimsuche, neben den Alpträumen, die er habe, seitdem er seine Frau bei einem von ihm verschuldeten Bootsunfall verloren hat.

Die drei gehen, ohne zu zögern, der Sache nach und finden heraus, dass im Nebel tatsächlich dann und wann die Silhouette einer Insel auftaucht, die dort nicht sein dürfte. Zudem erscheint ihnen auch noch eine weiße Frau. Und nun ist guter Rat teuer. Versucht jemand, den alten Mann in den Wahnsinn zu treiben - oder steckt tatsächlich wahrer Spuk dahinter? Diese Frage zu beantworten, ist nicht einfach, denn der Nebel hüllt alles und jeden in Schweigen. „Eiland der Gespenster“ greift ein beliebtes Thema der Schauerromantik auf und setzt die Geschichte auch in diesem Stil um. Die Geschehnisse entwickeln sich einfach, stellenweise auch recht behäbig und kommen nur langsam voran. Diesmal wird bewusst großer Wert auf die Atmosphäre gelegt, denn die Wirkung, die solch dichter Nebel hat, sollte man sich erst einmal vorstellen können.

Nach und nach schleicht sich auch das Unheil ein und lässt einen gruseln. Ansonsten ist alles beim Alten. Die bekannten Figuren verhalten sich so, wie man es von ihnen erwartet, und die neuen fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein. Alle Sprecher sind bei der Sache und übertreiben ihre Darstellung nicht. Angenehm ist auch, dass man ohne Vorkenntnisse einsteigen kann und nicht erst wissen muss, was vorher geschah. Alles in allen ist „Eiland der Gespenster“ aus der Reihe „Point Whitmark“ wieder sehr solider Hörgenuss, der zwar etwas ruhiger daher kommt als seine Vorgänger, aber doch recht schnell eine gelungene Atmosphäre entwickelt, die zumindest manchmal in den Bann schlägt.

Christel Scheja (CS)

Titel bei Amazon.de:
Eiland der Gespenster

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Gabriel Burns 31 - Rand der Gezeiten

Erstellt von Werner Karl am 25. Oktober 2009

rand-der-gezeitenVolker Sassenberg
Gabriel Burns 31 - Rand der Gezeiten

Universal, München, 4/2009
1 CD im Jewel-Case, Hörspiel, Mystery, Horror
ISBN 9783829120760
Laufzeit: ca. 56 min.
Sprecher: Jürgen Kluckert, Hans Paetsch, Andreas Ksienzyk, Ernst Meinke, Björn Schalla, Bianca Krahl, Esther Münch u. a.
Titelbild von N. N.

www.karussell.de/
www.gabrielburns.de
www.experiment-stille.net

Wenn es eine Hörspielserie mit durchlaufendem Handlungsbogen auf über dreißig Episoden schafft, muss sie bereits Kultstatus und eine größere Fan-Gemeinde haben. Das ist inzwischen bei „Gabriel Burns” der Fall. Behandelte die Reihe zunächst noch die Abenteuer des gleichnamigen übersinnlich begabten Schriftstellers, der mit übernatürlichen Hinweisen in Berührung kam, die ihn dazu brachten, durch die Welt zu reisen, so ist daraus inzwischen ein ganzer Kosmos entstanden. Denn die Geisterwesen, Kreaturen, skrupellosen Geheimdiensten und perversen Serienmördern haben ihre Spuren bei Gabriel Burns und seinen Verbündeten hinterlassen, und nicht alle Gegner sind vernichtet worden. Und nun, wo der Schriftsteller auf ‚die andere Seite’ gewechselt und spurlos verschwunden ist, scheint es an seinen Freunden zu sein, die Welt zu beschützen.

Nach ihren Abenteuern in Vancouver und Seattle wenden sich diese anderen Aufgaben zu. Mr. Bakerman weiht seinen Mitarbeiter Schmidt erst einmal in die ganze Sache ein und fasst so die bisherigen Ereignisse noch einmal genau zusammen. Der Mann muss nämlich zusammen Joyce Kramer und Larry Newman ein Schiff erkunden, das eigentlich vor langer Zeit versunken sein sollte, nun aber überraschend wieder aufgetaucht ist. Die drei sollen herausfinden, was es damit auf sich hat, ehe Unschuldige in Gefahr kommen und notfalls etwas unternehmen.

Ohne Zwischenfälle erreichen die drei das Geisterschiff und beginnen, es zu erkunden. Doch je weiter sie vordringen, desto mehr wachsen Angst und Beklemmung. Schließlich machen sie eine schreckliche Entdeckung. Die neue Folge erweist sich als Kammerspiel, das mit nur wenigen Figuren auskommt, die dafür aber durch ein beängstigendes und bedrohliches Szenario tappen dürfen, dessen Spannung sich immer mehr steigert.

Aber auch wenn die bisherige Handlung noch einmal grob zusammengefasst wird, bleibt ein Neueinstieg weiterhin schwierig, da man beim Hören doch merkt, dass einem Einiges fehlt. Dafür ist die Umsetzung wieder sehr gelungen, denn Soundeffekte und Musik sind gut aufeinander abgestimmt, um die beklemmende Atmosphäre noch zu vertiefen. Die Macher setzen dabei vor allem auf den Raumklang, der diesmal ganz besonders wichtig ist. Und auch die Sprecher wissen zu überzeugen, da sie die misstrauische Vorsicht und Angst der Figuren sehr genau einfangen.

Auch diese Episode von Gabriel Burns ist für den Fan sehr spannend und enthüllt weitere Aspekte der Mystery-Saga, die erneut sehr filmisch in Szene gesetzt wurde. Neueinsteiger bekommen diesmal zwar Hilfestellungen, werden die Handlung aber dennoch nicht in dem Maße genießen können, weil ihnen immer noch zu viel an Wissen fehlt. (CS)

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Gabriel Burns 31 - Rand der Gezeiten

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Don Harris Psycho-Cop 05 - Das Killer-Kommando

Erstellt von Redaktion am 5. August 2009

Oliver Döring, Jason Dark
Das Killer-Kommando

Don Harris: Psycho-Cop Episode 5
Buch und Regie: Oliver Döring
Produktion: Alex Stelkens
Realisation: Pe Simon
Illustration: Vladimir Bondar
Grafik: Friedemann Weise
Musik: Universal Publishing Music GmbH
Label: Folgenreich (www.folgenreich.de) / Wortart / Universal Music Group
Gesamtspielzeit: ca. 55 Minuten
Cast: Erzähler: Douglas Welbat, Don Harris: Dietmar Wunder, Elektra: Claudia Urbschat-Mingues, Jack O’Donnell: Bernd Rumpf, Terry Sheridan: Gerrit Schmidt-Foß, Pablo: Björn Schalla, Terence Kyle: F.G. Beckhaus, Ethan Sloane: Jörg Döring, Frank: Matthias Haase, George: Bernd Vollbrecht, Rudger: Raimund Krone, Marty: Nicolas Böll, Joe: Oliver Rohrbeck, Anführer: Lutz Mackensy, in weiteren Rollen: Wolfgang Ziffer, Berenice Weichert, Elisabeth Günther, Marie Bierstedt, Anke Reitzenstein

(sfbentry)

Don ist dem Club der Höllensöhne entkommen und hat den finsteren Schurken den Kampf angesagt. An seiner Seite die bezaubernde Elektra. Beide besitzen übernatürliche Fähigkeiten und stellen für die Höllensöhne eine große Gefahr dar. Kein Wunder, dass diese nun mit allen Mitteln gegen das Duo vorgehen.

Dazu versichern sie sich der Hilfe des Leichenbestatters Ethan Sloan und setzen einen Mann auf Don und Elektra an, der ebenfalls eine besondere Gabe besitzt. Diesmal sieht es für den Psycho-Cop besonders gefährlich aus …

Nun gut, laut dem Gesetz der Serie wird ein Hauptdarsteller wohl kaum dahingerafft – vor allem, wenn er der Serie auch noch seinen Namen gibt. Es ist nun die fünfte Runde im Ring, die ebenfalls über fünfzig Minuten läuft und aus der Hand von Jason Dark stammt, dem bekannten Gruselautoren.

Zur Handlung gibt es nur wenig zu erzählen, denn tatsächlich geschieht kaum etwas weltbewegendes in der Geschichte. Das ist auch unnötig, denn vor allem die Figuren stehen im Mittelpunkt der Episode und sorgen für die Unterhaltung. Da sind die kleinen Fortschritte in der Erzählung leicht zu verschmerzen.

Neben dem Duo Harris und Elektra – gesprochen von Dietmar Wunder und Claudia Urbschat-Mingues – sind auch weitere hochkarätige Synchronsprecher mit von der Partie und lassen ein regelrechtes Kinogefühl aufkommen. Das macht sehr viel Spaß. Regisseur Oliver Döring hat sich auch selbst eingebracht und spricht mit hörbarer Freude die Rolle von Ethan Sloan, dem Helfershelfer wider Willen.

Ebenfalls eine Erwähnung ist Douglas Welbat als Erzähler wert. Bisher ist es ihm in jeder Episode gelungen sich nochmals zu steigern. Fraglich, ob dieser Mann überhaupt eine Grenze kennt und wann er an sie stößt. Bisher gewinnt er bei jedem Stück hinzu, transportiert gekonnt Handlung, Spannung und Szenerie. Einfach herrlich.

Die ganze Sache wird durch Sounds und Musik passend abgerundet. Auch hier zeigt Oliver Döring sein geschicktes Händchen und sein gutes Ohr. Alles ist passend und wirkt sehr überzeugend. So sind die Folterszene und die Sterbeszenen äußerst bildhaft umgesetzt und jagen einem einen Schauer über den Rücken. Dennoch geht der Regisseur sparsam, fast geizig mit lautstarken Elementen um und vermeidet orchestrale oder bombastische Elemente. Das sorgt für den bodenständigen Stil, der „Don Harris“ ausmacht und erfrischend anders ist. Harris wirkt meistens wie ein normaler Mensch.

„Das Killer-Kommando“ ist eine feine Sache und macht große Laune. Vor allem mit einer entsprechenden Anlage ist das Hörspiel ein Genuss. Optimal kommt der Ton allerdings über Kopfhörer zur Geltung, dann bemerkt man die kleinen Spielereien der Regie besonders gut. Mit „Das Killer-Kommando“ ist die Reihe jedenfalls um eine weitere gute Folge reicher.

Copyright © 2009 by Günther Lietz

Bei Amazon.de
05: Das Killer-Kommando

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon* gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.
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Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!
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Die Gewinner der Preisrätseltitel:
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1. Hoppe Schünemann
2. Wolfgang Christina
3. Michael Wilhelm
4. Fred Korenika
5. Jens Eickmeyer
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Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
* Telefongebühren des Anrufers gehen immer zu Lasten des Anrufers. Bitte informieren Sie sich über die ortsüblichen aktuellen Kosten bei Ihrem Telekommunikationsanbieter!

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Don Harris Psycho-Cop 02 - Der Club der Höllensöhne

Erstellt von Redaktion am 31. Juli 2009

Oliver Döring, Jason Dark
Der Club der Höllensöhne

Don Harris: Psycho-Cop Folge 2
Folgenreich (www.folgenreich.de) / Universal
Buch und Regie: Oliver Döring
Autor: Jason Dark
Gesamtspielzeit: ca. 54 Minuten
Erzähler: Douglas Welbat, Don Harris: Dietmar Wunder, Elektra: Claudia Urbschat-Mingues, Terry Sheridan: Gerrit Schmidt-Foß, Mac “Silver” Sterling: Frank Glaubrecht, Gilles: Rainer Fritzsche, Donald: David Nathan, Mike: Björn Schalla, Killer: Tilo Schmitz, In weiteren Rollen: Lutz Mackensy, Martin May, Udo Schenk, Pe Simon

(sfbentry)

Nachdem Don Harris in „Das dritte Auge“ den Auftragskiller zur Strecke brachte, kehrt er in sein Geburtshaus zurück. In seinem Leben sind viele einschneidende Dinge geschehen. Unter anderem hat Don die verführerische Elektra kennengelernt und weiß, dass der Club der Höllensöhne hinter ihm her ist. Und der Feind ist im näher, als Don glaubt …

Zugegeben, in „Der Club der Höllensöhne“ steckt recht wenig Handlung. Das liegt aber daran, dass Don Harris (gesprochen von Dietmar Wunder) nun erst einmal seine Fähigkeiten entwickelt. An seiner Seite die schöne und mysteriöse Elektra (gesprochen von Claudia Urbschat-Mingues), mit der er auch gleich eine heftige Nummer schiebt. Und die hat es mehr als in sich.

Zum Einen bekommt die Zuhörerschaft Sex präsentiert (teilweise glaubt man sich in einem Erotikfilm), zum Anderen wirkt die Situation an sich auch sehr humorvoll, da die beiden Liebenden jeden Augenblick ertappt werden können. Da kommt es allerdings zu einer Überraschung und die Situation wird ganz anders aufgelöst, als bis dahin vermutet. Und von da an zieht das Tempo richtig an. Immerhin ist Don ziemlich ahnungslos, während der Hörer weiß wo der Hase langläuft. Leider kommt die Auflösung für unseren Helden zu früh. Nur zu gerne hätte man ihn noch ein wenig länger im eigenen Saft schmoren hören.

Die Sprechrollen sind mal wieder vom Feinsten besetzt. Neben den Hauptrollen mit ihren Stammsprechern, wissen auch die Nebenrollen zu überzeugen. Hier gibt sich alles was Rang und Namen hat die Klinke in die Hand. Das ist  Ohrenkino auf höchstem Niveau. Vor allem Douglas Welbat als Erzähler und Dietmar Wunder, sowie Claudia Urbschat-Mingues, wissen auf ganzer Linie zu überzeugen.

Die Regie von Oliver Döring ist ebenfalls überzeugend. Seine Auswahl an Effekten und Musikstücken ist immer passend. Es gelingt ihm auch hervorragend die Actionszenen hörbar umzusetzen und für Spannung zu sorgen. Der Gruselfaktor ist allerdings etwas gering. Man glaubt sich viel mehr in einem spannenden Thriller – trotz der ein oder anderen übernatürlichen Einspielung.

Die ganze Geschichte um Don Harris basiert auf den Geschichten aus der Feder von Jason Dark, der mit der Heftromanreihe „Geisterjäger John Sinclair“ in Deutschland sehr bekannt wurde. Leider gelingt es ihm nur bedingt sich von dieser Vorlage zu lösen. Es gibt einfach zu viele Aspekte, die auch in „Don Haris: Psycho-Cop“ auftauchen. Schade, dass Jason Dark dermaßen festgefahren ist. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber einem Sinclair-Kenner fallen diese einfach auf. Wer mit „John Sinclair“ allerdings nichts anfangen kann, auf den wartet hier unentdecktes und gelungenes Neuland.

„Mit der Club der Höllensöhne“ steigert sich die Reihe nach einem etwas schwachen Start eindeutig. Vor allem die überraschende  Liebesszene hat es in sich und auch der leichte Humor, der in der Serie mitspielt. Eine feine Sache.

Copyright © 2009 by Günther Lietz

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02: Der Club der Höllensöhne

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Don Harris Psycho-Cop 01 - Das dritte Auge

Erstellt von Redaktion am 31. Juli 2009

Oliver Döring, Jason Dark
Das dritte Auge

Don Harris: Psycho-Cop Folge 1
Folgenreich (www.folgenreich.de) / Universal
Buch und Regie: Oliver Döring
Autor: Jason Dark
Format: 1 CD (16 Tracks)
Gesamtspielzeit: ca. 50 Minuten
Erzähler: Douglas Welbat, Don Harris: Dietmar Wunder, Terry Sheridan: Gerrit Schmidt-Foß, Mac “Silver” Sterling: Frank Glaubrecht, Elektra: Claudia Urbschat-Mingues, James Fox: Rainer Doering, Elaine Harris: Susanna Bonaséwicz,  Krankenschwester: Judith Brandt, Dr. Ashton: Oliver Rohrbeck, Dr. Brody: Thomas Lang, Junger Don Harris: Davide Brizzi,
Junger Terry Sheridan: Max Unützer, Mr. Dermitt: Peter Groeger, Mr. Taylor: Martin Kessler, Lucy Taylor: Annabel Wolf, Sloane: Jörg Doering, Pfarrer: Martin May
In weiteren Rollen: Fred Bogner, Stephan Busch, Manja Doering, Rita Engelmann, Rainer Fritzsche, Bianca Krahl, Lutz Mackensy, Ralph Möske, Timmo Niesner, Franziska Pigulla, Eberhard Prüter, Marianne Rogée, Udo Schenk, Pe Simon, Boris Tessmann, Berenice Weichert sowie Roswitha und Helmut Rellergerd als wütende Autofahrer.

(sfbentry)

Don Harris ist Agent beim europäischen Geheimdienst ESI und verfügt eine besondere Gabe: Manchmal hat er eine Vision der Zukunft. Dadurch konnte er bereits in seiner Jugend ein Kind vor dem Ertrinken retten und setzt seine Möglichkeiten auch heute in seinem Beruf ein. Doch plötzlich ändert sich alles.

Eine Bekannte von Don wird erschossen und mit ihrem Blut seine Telefonnummer an die Wand geschrieben. Dons alter Schulfreund Freund Terry gehört zu den Ermittlern und die beiden Freunde machen sich natürlich daran, in der Sache zu ermitteln. Und genau da trifft Halbwaise Don der nächste Schlag, denn sein Vater ist plötzlich verstorben und scheinbar rankt sich ein altes Geheimnis um die Familie Harris. Auf der Jagd nach dem Mörder und getrieben von neuen Visionen steuert Don Harris einem neuen, aufregenden Abschnitt seines Lebens entgegen …

„Don Harris“ stammt aus der Feder von Jason Dark, der beim Verlag Bastei Lübbe durch seine Serie „Geisterjäger John Sinclair“ bekannt wurde und sich als Gruselautor einen guten Namen machte. Nach all den Jahrzehnten wechselt Dark keinesfalls das Genre, aber versucht sich an einem neuen Serienhelden. Dabei keinen Aufguss eines altbekannten Charakters zu präsentieren fällt Jason Dark eindeutig schwer. So gibt es etliche Parallelen zu Sinclair.

Unter anderem gehören beide einer staatlichen Organisation an, haben gute Freunde, übernatürliche Fähigkeiten und auch den gleichen Illustrationsstil für Cover. Was für John Sinclair sein Kreuz ist, dass macht Don Harris mit seinem dritten Auge wett. Auch die Namen sind kurz und einprägsam, einige Verhaltensweisen ähneln sich ebenso ein wenig. Allerdings schafft Dark trotzdem genug Freiraum, um für eine ordentliche Portion Eigenständigkeit zu sorgen. So ist Don Harris eindeutig erwachsener als John Sinclair – doch beide Männer sind auch Engländer. Dark bleibt also erst einmal bei einer bewährten Basis.

Die Geschichte beginnt bei Dons Geburt und dem Tod seiner Mutter, dann gibt es einen Ausschnitt aus seiner Jugend und schlussendlich landen wir in seinem Büro und Dons Tick, zu wissen wann ein Anruf kommt. Anfangs noch witzig, nervt dieser Tick irgendwann. Vielleicht hätte Dark einfach mal das Land und den Beruf seines Helden wechseln sollen, dann wäre die Abhebung von Sinclair deutlicher gewesen. So sind es – erst einmal – nur Feinheiten die anders sind.

Trotz allen Parallelen in der Figur, hebt sich die Geschichte etwas von Darks gewohntem Stil ab. Harris hinterfragt die Begebenheiten, hat es schwer seine Visionen zu akzeptieren und ist – trotz seines Berufes – ein wenig naiv. Oder sein Schöpfer hat nur wenig Ahnung davon wie ein Geheimdienst arbeitet oder wie man sich moderne Geheimdienstarbeit vorstellt. Don Harris steckt in den Startlöchern und kommt da nur schwer raus.

Die Umsetzung der Story als Hörspiel stammt aus den fähigen Händen von Oliver Döring, der bereits „John Sinclair“-Hörspiele mit Jason Dark produzierte. Döring ist ein Könner auf seinem Gebiet und handwerklich gibt es keine Meckereien. Der Mann versteht seine Arbeit und weiß, wie Musik, Effekte und Sprecher miteinander harmonieren. Hier sitzt alles perfekt. Vor allem die sterbende Nancy Goldman ist schaurig gut in Szene gesetzt. Dafür sorgt alleine Douglas Welbat als Erzähler, dessen eindringliche Stimme hervorragend zu visualisieren weiß.

Überhaupt sind die Sprecher erstklassig. Hier wurde alles aufgeboten, was Rang und Namen im Synchrongewerbe hat. So wird die Hauptrolle von Daniel Craigs deutscher Stimme Dietmar Wunder gesprochen, der einfach glänzte und sehr überzeugend agiert. Gerrit Schmidt-Foss gibt dagegen Freund Terry zum Besten und ist aus anderen erstklassigen Produktionen gut bekannt (Beispielsweise „Point Whitmark“).

Erwähnenswert für Sammler und Fans dürfte übrigens sein, dass die ersten Folgen von Random House Audio produziert wurden. Dann stellte man die Serie dort ein und die Produktion wanderte an Universal, um unter dem Label Folgenreich „neu“ auf den Markt zu kommen. Dabei wurden erst einmal die bei Randomhouse produzierten Folgen veröffentlicht – wobei hier wiederum Folge 1 und 2 nach den Folgen 3 und 4 bei Folgenreich erschienen. Leicht verwirrend, aber kein Problem, da nun alle Folgen bei Folgenreich zu bekommen sind.

Die Aufmachung der CD ist ordentlich, obwohl das Booklet keine besonderen Informationen enthält und die Illustration eher langweilig wirkt. Es wirkt beinahe etwas bieder. Die CD in einem Player abzuspielen macht keine Probleme und gängige Mediaplayer wandeln die Tracks anstandslos in MP3s um, so dass man seine CD ruhig im Regal lassen und den MP3-Player bestücken kann. Ein netter Zug, den man entsprechend honorieren sollte.

Unter dem Strich ist „Das dritte Auge“ ein schwacher Start für Don Harris, aber der Mann besitzt Potenzial und kann noch einiges aus sich machen. Von der Geschichte her also eher Durchschnitt, die Produktion selbst erstklassig – macht also einen guten Durchschnitt aus. Durchaus empfehlenswert.

Copyright © 2009 by Günther Lietz

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01: Das dritte Auge

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Die Diener der Pest

Erstellt von Redaktion am 31. Juli 2009

Volker Sassenberg, Bob Lexington
Die Diener der Pest

Point Whitmark Episode 26
Folgenreich / Universal Music
Nach einer Erzählung von Bob Lexington
Gesamtspielzeit: ca. 54 Minuten
Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Decision Products
Musik: Matthias Günthert, Volker Sassenberg, Markus Segschneider & Manuel Rösler · „Saltarello/Ductia/Trotto” Interpret und Komponist: Corvus Corax (Originalversion vom Album „Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est” Pica Records 1993) www.corvuscorax.de
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie: Volker Sassenberg
Produktion: Volker Sassenberg
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Verlegt durch ROBIL BOR Music
Sprecher: Erzähler: Jürg Löw. Jay Lawrence: Sven Plate, Tom Cole: Kim Hasper, Derek Ashby: Gerrit Schmidt-Foss, Mildred: Heike Weber, Walter: Engelbert von Nordhausen, Fergus Thornton: Klaus-Peter Beyer, Victoria Thornton: Sonja Spuhl, Castus Rabensang: Olaf Reichmann, Tritonus der Teufel: Marius Götze-Claren, Brandanio: Dierk Prawdzik, Sir Wilfred: Gerald Paradies, Sir Melroy: Wolfgang Wagner, Bischof Molari: Rüdiger Evers, Lady Valkya: Karin Buchholz, Duncan: Till Endemann
Gaststars: CORVUS CORAX
(sfbentry)

Die Freunde Jay, Tom und Derek betreiben in Point Whitmark einen gleichnamigen Radiosender. Außerdem haben die drei Teenager das Talent, in spannende Situationen zu schlittern. S auch diesmal, als Derek versucht mit seinem Schwarm Victoria anzubandeln. Ein altertümlicher Spielmann drückt ihr nämlich eine Karte in die Hand, auf der ihr verstorbener Onkel zu sehen ist. Dazu gibt es noch einen mysteriösen Hinweis und schon sind die drei Jungs und Victoria gemeinsam unterwegs nach Amberville.

In diesem kleinen Städtchen haben die Einwohner der Moderne abgeschworen und leben so, wie sie sich das Mittelalter vorstellen. Waffenknechte, Gaukler, mittelalterliche Musik und vieles mehr warten nur darauf entdeckt zu werden. Aber es gibt auch Meuchelmörder, einen geheimnisvollen Mann mit Pestmaske und schlussendlich stehen Jay, Tom und Derek sogar am Pranger von Amberville …

Erneut holt Produzent und Regisseur Volker Sassenberg das Maximum aus der Geschichte heraus. Er schickt die jugendlichen Helden in der Zeit zurück, ohne dabei in die Fantasy oder Science Fiction abzugleiten. Ein feiner Kniff, den Herr Sassenberg hier anwendet, um für ein entsprechend fantastisches Setting zu sorgen – und ganz ohne Zeitreise. Das macht gerade den Kick der Serie aus – das scheinbar Mysteriöse und trotzdem offensichtlich Bodenständige. Vor allem für jüngere Zuhörer richtiggehend genial, denn so können sie sich gut mit den Hauptfiguren identifizieren und mitfühlen. Aber auch ältere Semester werden die Geschichten aus „Point Whitmark“ mögen, da es in der Thematik auch immer ein wenig ernsthaft zugeht und keineswegs kindisch.

In „Die Diener der Pest“ löst sich also alles weltlich und logisch auf. Doch der Weg bis dahin ist äußerst spannend und mit – teilweise – skurrilen Ideen gepflastert. Alleine die Szene am Pranger ist herrlich oder das Mordwerkzeug des Attentäters – wunderbar! Das liegt daran, dass selbst die Nebendarsteller sehr gut besetzt sind und alle ihre Rollen perfekt verkörpern. Vor allem Bischof Molari (Rüdiger Evers) und Lady Valkya (Karin Buchholz) sind herausragende Nebenrollen. Zusätzlich ist die Band Corvus Corax als Gaststar dabei, die sich selbst und ihre Musik beisteuert. Ein gelungener Coup.

Volker Sassenbergs größte Stärke ist allerdings der hörbare Aufbau einer Szene und die damit verbundene Stimmung. Das ist auch hier wieder einmal der Fall. Gezielt - und mit der richtigen Auswahl an Musik und Geräuschen – verwöhnt er die Gehörgänge der Zuhörer und sorgt für eine filmreife Kulisse. Ehrlich gesagt ist der Sound diesmal dermaßen gut, dass er den Sprechern manchmal ein wenig den Rang abläuft. Aber nur manchmal.

Natürlich sind Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss in ihren Rollen als Jay, Tom und Derek unschlagbar und das Herz der Produktion. Mit hörbarer Spielfreude und stets den richtigen Nerv treffend, erleben sie dieses spannende Abenteuer. Besonders schön ist dabei Gerrit Schmidt-Foss’ Spiel, da er diesmal ein wenig schüchtern um die – für ihn – wunderschöne Victoria Thornton wirbt. Diese wird von Sonja Spuhl gesprochen, die damit nun einen weiteren Auftritt hat. Wird sie das Trio zukünftig ein wenig verstärken? Hoffentlich, denn ihre Rolle macht großen Spaß und Sonja Spuhl hat eine passende Stimme, der man gerne lauscht. Das gilt übrigens auch für Jürg Löw, der als Erzähler fungiert und mit seiner markanten Stimme durch die Geschichte leitet. Das macht einfach großen Spaß.

„Die Diener der Pest“ ist mal wieder erstklassige Ohrenunterhaltung. Spannend, humorvoll und gelungen abgemischt. Durch den Gastauftritt wird die Sache zu etwas Besonderem und auch die Aufmachung der Hülle und CD wissen zu überzeugen. Der typische Stil der „Point Whitmark“-Reihe eben, der im Regal einfach schick aussieht und das Sammlerherz zufriedenstellt. Auch Folge 26 ist mal wieder eine gute Empfehlung!

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26: Die Diener der Pest

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Die Fiebrigen Tränen - Point Whitmark 25

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. April 2009

Volker Sassenberg
Die Fiebrigen Tränen - Point Whitmark 25

Universal, München, 2/2009
1 CD im Jewel-Case, Hörspiel, Mystery, Abenteuer, 978-3-8291-2239-9, Laufzeit: ca. 52 Min., gesehen 2/09 für EUR 7.99
Sprecher: Jürg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmiedt-Foss, Dirk Müller, Gerald Paradies, Isabella Lewandowski, Luis Fischer, Esther Münch, Sabine Krause u. v. a.

www.karussell.de
www.pointwhitmark.de
www.folgenreich.de
www.wordart.de

In dem kleinen Küstenort Point Whitmark in New Hampshire an der amerikanischen Ostküste leben Tom Cole, Derek Ashby und Jay Lawrence. Die drei betreiben einen Radiosender, für den sie immer wieder nach neuen Geschichten und Informationen suchen, um die Hörer bei der Stange halten.

Da sie manchmal all zu neugierig und verwegen sind, werden sie immer wieder in gefährliche und manchmal sogar lebensbedrohliche Abenteuer verwickelt, die nicht immer von dieser Welt zu sein scheinen.

Aufregung herrscht in Point Whitmark, da sich dort nach über dreihundert Jahren wieder eine Sonnenfinsternis ereignen wird. Dementsprechend viele Gäste werden von außerhalb erwartet, Neugierige, die sich sonst vermutlich niemals in den verschlafenen Ort verirren würden. Und so bereiten die Einwohner einiges vor, um es ihren Gästen so angenehm wie möglich zu machen – und dabei natürlich auch noch einiges zu verdienen.

Tom, Derek und Jay blicken indes in die Vergangenheit zurück und forschen im Museum nach, was 1727 bei der letzten Sonnenfinsternis passierte. Damals stürzten zwei Männer in eine Erdspalte, die sich plötzlich unter ihren Füßen auftat.
Alles hängt ganz offensichtlich mit alten Erbstücken der Familie Goodwinter zusammen, die ihnen die hübsche Sera zeigt – Bernsteinen, die auch als „Fiebrige Tränen“ bezeichnet werden.

Dass mehr an der Legende und den Fossilien zu sein scheint, als sie zunächst vermuten, wird schon bald klar, als sie von mysteriösen Gestalten verfolgt werden, die sogar einen Mordanschlag auf sie verüben, und sich dann auch noch der Geheimdienst einmischt und sie abzublocken versucht. Was bemühen sich alle, vor ihnen zu verbergen? Der Forscherdrang der drei jungen Männer ist damit geweckt.

Man kennt Detektivteams wie das hier auftauchende schon als vielen Kinderbüchern:
Man denke dabei nur an die „Drei ???“. Auch wenn die Protagonisten auf der Schwelle zum Erwachsensein stehen und bereits einiges an Verantwortung übernehmen, hat jeder immer noch eine markante Eigenschaft, die sich mit denen der anderen ergänzt und so ein ausgeglichenes Team schafft. Derek ist der Anführer und wagemutige Abenteurer, Jay der kühl kalkulierende Denker und Tom der geschickte Techniker. Begleitet werden sie von einer Vielzahl von in den verschiedenen Folgen immer wieder auftauchenden Personen, die sich aus Freunden und wichtigen Bewohnern der Stadt zusammensetzen.

Diesmal fängt die Folge etwas ruhiger an, da es ja zunächst keinen Anlass dafür zu geben scheint, dass wieder etwas passieren wird. Erst als die Jungen anfangen, in der Vergangenheit nachzuforschen, wecken sie die Geister von einst, die sie von nun an nicht mehr in Ruhe lassen. Immer mehr mysteriöse Ereignisse treiben die Helden schließlich dazu, sich zu wehren und das Geheimnis zu lösen.

Bis es jedoch so weit ist, bietet der rundum gelungene Klangteppich gute und abwechslungsreiche Unterhaltung, in die man auch ohne Vorkenntnisse einsteigen kann, da die für das Verständnis notwendigen Details in die Geschichte eingebunden werden.

Das macht „Point Whitmark“ zu einem spannenden und abwechslungsreichen Hörspiel, das auch erwachsene Zuschauer in seinen Bann schlagen kann, da es nicht zu kindlich gestaltet wurde. (CS)

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25: Die fiebrigen Tränen

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Virus in Jacksonville

Erstellt von Redaktion am 11. April 2009

Till Hagen, Simon Jäger, Lars Peter Lueg
Virus in Jacksonville

Jack Slaughter – Tochter des Lichts 4
Spielzeit: ca. 63 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter und Nikola Frey
Musik, Arrangements, Instrumente: Andy Matern
Regie, Produktion und Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Artwork: Alexander Lux, torius
Universal Music; 02/2009
ISBN: 9783829121903
(sfbentry)

Jack Slaughter ist nebenberuflich die Tochter des Lichts und kämpft in Jacksonville gegen Dämonen, Monster und andere Dinge, die dem Bösen Doktor Doom so einfallen. An seiner Seite der treue Freund Tony und das superintelligente Bikinimodel Kim Novak. Doch diesmal sind es keine Kreaturen der Hölle, die Jack ans Leder wollen, sondern das Finanzamt in Form des überkorrekten Beamten Mister Strangler. Doch Jack und Kim haben einen Plan.

Kim besorgt für Jack eine ansteckende Krankheit, damit er so seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Leider rafft der Virus den Finanzbeamten dahin. Vom schlechten Gewissen geplagt nimmt Jack nun auf dem Friedhof von Mister Strangler Abschied, doch just in diesem Augenblick vollführt Erzfeind Doktor Doom ein finsteres Ritual und Strangler erwacht als Untoter, der ein Heer Fiskus-Zombies zur Hilfe ruft. Die Jagd auf die Hirne der Steuersünder beginnt …

„Virus in Jacksonville“ ist die bisher beste Folge der Reihe, was sicherlich auch an den vorkommenden Themen liegt. Probleme mit dem Finanzamt oder einer herrischen Vermieterin sind den meisten Hörern sicherlich wohl bekannt. Dadurch sind Jacks Probleme gut nachzuvollziehen und auch Doktor Dooms Rachegelüste verständlich. Wenigstens fiktiv bekommt der Fiskus nun endlich sein Fett weg und den Hörer kann das auch noch entspannt genießen und sich gut unterhalten lassen.

Erneut sind sämtliche Stammsprecher dabei und spielen ihre Rollen gewohnt gut. Überzogen, penetrant und immer humorvoll einprägsam am Ohr des Zuhörers, geben Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Rainer Fritzsche und Klaus-Dieter Klebsch Vollgas. Doch auch die Nebenrollen haben es in sich.

So wird die nervige Vermieterin von Regina Lemnitz gesprochen, die unter anderem Whoopi Goldberg und Roseanne Barr ihre Stimme leiht. In „Virus in Jacksonville“ ist sie sehr eindringlich und die perfekte Besetzung. Aber auch Udo Schenk als Mister Strangler weiß zu begeistern. Seine markante Stimme lieh er schon Kevin Bacon oder auch Gary Oldman. Man sieht sofort, dass „Jack Slaughter“ auch in der vierten Folge mit prominenten Stimmen besetzt ist, die sich in Kino und TV bereits Gehör verschafften.

Ebenso wie die Sprecherkolonne beherrscht auch Regisseur und Allrounder Lars Peter Lueg seinen Beruf. Die Geschichte ist zwar eher banal, aber der Humor um so pointierter. Sämtliche Klangeffekte und auch die musikalische Untermalung passen wie die Faust aufs Auge. Klanglich also ganz großes Ohrenkino, dass hier inszeniert wurde. Da macht das Zuhören einfach Spaß.

Auch die CD und die dazugehörige Hülle sind der Knaller. Peppig bunt wird Jacks VW Käfer gezeigt und kommt sofort Laune auf. Mit dem Mediaplayer kann somit der MP3-Player für unterwegs bestückt werden, während die schicke CD daheim sicher im Regal verwahrt wird – am besten in einer edlen Vitrine, flankiert von Delfinfiguren auf einem Whitney-Houston-T-Shirt. Fans werden das verstehen. Alle anderen müssen sich unbedingt die CD zulegen, um diese Bildungslücke zu schließen.

Die Tochter des Lichts und ihre Zauberbarbie sorgen auch in der nun vierten Episode für Lacher. Bravo!
(Günther Lietz)

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04: Virus in Jacksonville

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