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Alles aus einem Topf

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. August 2009

Chuck Williams (Hrsg.)
Alles aus einem Topf

After Work Cooking 3
Food Made Fast – Obe Pot, USA, 2008
Egmont vgs, Köln, 3/2009
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3- 8025-1796-9, 112/1295
Aus dem Amerikanischen von Isabelle Fuchs
Rezepte von Carrolyn Carreno
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Cornelis Gollhardt, Köln & Stephan Wieland, Düsseldorf
Farbfotos im Innenteil von Tucker & Hossler

www.vgs.de
www.williams-sonomainc.com/
www.hildendesign.de

Hat man bloß eine kleine Küche und wenig Kochgerät zur Verfügung – Studenten und jene, die sich gerade erst einrichten, kennen das -, dann ist man froh, wenn man möglichst wenig Geschirr benötigt, um ein leckeres Essen auf den Tisch zu bringen. Ein kleiner Abwasch spart außerdem Zeit, Energie, Wasser und Spülmittel und schont dadurch auch die Umwelt.

In „Alles aus einem Topf“ werden darum Rezepte vorgestellt, für die man maximal ein bis zwei Töpfe benötigt und die im Handumdrehen fertig sind. Eine Zutatenliste und eine übersichtliche Anleitung, die alle Arbeitsschritte in Wort und Bild nachvollziehbar erklärt, dazu noch ein Extra-Tipp gehören zu jedem Vorschlag. Abgerundet wird das Buch durch einen Anhang, der Hinweise gibt zur Planung, Vorratshaltung, zum Einkauf, der Menüzusammenstellung, aber auch zur Grundausstattung an Küchengeräten, wichtigen Küchentechniken u. v. m. Selbst wer bereits einige Erfahrungen hat sammeln können, wird hier noch so manche Anregung finden.

Die Rezepte sind geordnet nach „In 30 Minuten fertig“, „In 15 Minuten vorbereitet“ und „Auf Vorrat“, denn schnelle Ideen und wenig Aufwand sind die Hauptanliegen. Anleihen aus der internationalen Küche sorgen dafür, dass praktisch für jeden Geschmack etwas dabei ist, man vertraut klingende und neue Speisen findet.

„Bohnentopf mit Würstchen“, „Hähnchentopf mit Mehlklößchen“, „Heilbutt mit Tomaten & Lauch“, „Pilze Stroganoff“, „Gemüsesuppe mit Tortellini“, „Frittata mit Brokkoli & Speck“, „Rindfleischburger“, „Vegetarische Enchiladas“, „Kurze Rippen in Rotwein“, „Pastete mit Wurzelgemüse“, „Kartoffel-Blumenkohl-Gratin“, „Spanische Paella“ und „Schweinebraten mit Hoisinsauce“ belegen, wie abwechslungsreich und vielseitig die Gericht sein können, die ‚in einem Topf’ gekocht werden – und es muss nicht einmal der berüchtigte „Eintopf“ sein.

Auch sehr lecker ist „Nudelauflauf mit Schinken & Erbsen“: Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen. 500 g Röhrennudeln nach Anleitung nicht ganz bissfest garen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen. Im Nudeltopf 125 g Butter erhitzen und 125 g Mehl darin anschwitzen. Nach und nach 1 l Milch unterrühren. 5 – 10 min köcheln lassen und mit 1 Prise Muskat würzen. 250 g Parmesan, 150 g Erbsen und 125 g gekochter Schinken in Würfeln unterheben. Nudeln dazu geben und gut vermischen. Alles in die Form füllen und mit 30 g Semmelbrösel bestreuen, ca. 20 min backen.

Schon beim Durchblättern und Betrachten der Bilder bekommt man Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Wie auch die anderen Bücher der Reihe „After Work Cooking“ ist dieser Titel voll interessanter Informationen und leicht nachkochbarer Rezepte, mit denen auch Anfänger keine Probleme haben. Alle diese Bände behält man gern – und sie eignen sich sehr gut zum Verschenken an Freunde, die gern gut essen, aber wenig Zeit zum Kochen haben. (IS)

Titel bei Amazon.de
After work cooking. Alles aus einem Topf

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Kochen mit Curts Stone – Jetzt wird’s heiß!

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. August 2009

Curtis Stone
Kochen mit Curts Stone – Jetzt wird’s heiß!

Cooking with Curtis, GB, 2005
Egmont vgs Verlag, Köln, 4/2009
PB mit Klappbroschur, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3-8025-3669-4, 160/1695
Aus dem Englischen von Viola Thiem
Titelgestaltung von Zero Werbeagentur, München unter Verwendung eines Fotos von Paul Doods
Farbfotos im Inntenteil von Craig Kinder

www.vgs.de
www.curtisstone.com/

Die Vielfalt an Kochbüchern ist groß, und ihre Autoren müssen sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Hobby-Köche durch etwas, das sie noch nicht kennen, zum Kauf zu bewegen. Die internationale Küche, deutsche Klassiker, gesunde und dietätische Gerichte, Blitz-, Spar- und ungewöhnliche Mode-Rezepte…, nahezu alles kann man finden und wird in immer weiteren Variationen angeboten.

Seit einer geraumen Weile stellen nun auch Star- und Fernseh-Köche wie Horst Lichter, Alfons Schubeck, Martuna Meuth & Bernd Neuner-Duttenhofer usw. ihre Ideen vor. Zweifellos haben diese Bücher viele Fans, denn dank ihrer kann man nachkochen, was im TV gezeigt bzw. im Radio schnell erklärt wurde und neugierig machte oder was mit dem Namen eines noblen Restaurants verbunden ist, das sich in einer fernen Stadt/einem anderen Land befindet und/oder ewig ausgebucht ist.

Der Australier Curtis Stone zählt zu den internationalen Spitzen-Köchen und arbeitete in zahlreichen Restaurants seiner Heimat und Europas. Inzwischen verbringt er die meiste Zeit in London.

In „Kochen mit Curtis Stone“ stellt er Rezepte vor, die sich an zwei Kriterien orientieren: saisonale Angebote und Aufwand. Der Grund ist, dass frische Zutaten aus der Region schmackhafter, vitaminreicher und preiswerter als Produkte aus dem Ausland und dem Treibhaus sind, und er möchte Gerichte für verschiedene Anlässe bieten: schnelle, die nicht länger als 20 Min. Zeit beanspruchen, für Zwischendurch und das Mittagessen; mühelose Alltagsrezepte, die binnen einer Stunde auf dem Tisch sind; und Aufwändiges/Exotisches, für das man mehr als eine Stunde einplanen muss und mit dem man Gäste beeindrucken kann.

Das Buch ist nach den vier Jahreszeiten gegliedert und nennt jeweils einige typische Saison-Zutaten. Zu diesen beschreibt Curtis Stone jeweils drei Rezepte in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es gibt eine Zutatenliste mit Portionsangabe, die übersichtlich gegliedert ist, und eine nachvollziehbare Anleitung, die man gern ein wenig überschaubarer als Schritt für Schritt-Anweisung gehabt hätte. Ergänzt wird mit Produktinformationen oder/und einigen Worten zu dem Gericht sowie kleinen bis ganzseitigen Farbfotos.

„Salat mit Spargel, eingelegter Artischocke und Ziegenkäse“, „Sashimi aus Makrele und Thunfisch mit Ponzu-Dip“, „Meeresfrüchteteller mit Himbeervinaigrette“, „Gebratene Lammhüfte mit Frühlingserbsen und Morcheln“, „Frittierte Aubergine mit Mozarella und Basilikum“, „Knuspriger Schweinebauch mit Knoblauchconfit und Honigglasur“, „Jakobsmuscheltatar mit Tomantenessenz und Osietra-Kaviar“, „Kalbsschnitzel mit Parmesan-Kruste und geschmorter Paprika“, „Kürbis-Muskatnuss-Püree“, „Prosciutto mit Feigen und Aceto Balsamico“, „Fasanenbrust mit Blumenkohlpüree und gebratenem Knoblauch“, „Spinat-Tagliatelle mit Kaninchen und Steinpilzen“, „Rührei mit schwarzen Trüffeln“, „Linseneintopf mit scharfer Wurst“, „Cremige Wiesenchampignonsuppe“, „Schokoladen-Pekannuss-Kuchen ohne Mehl“ sollen nur einige Beispiele für die Ideen sein, die dieses Buch bietet.

Es fällt auf, dass selbst die eher einfachen Rezepte durch die eine oder andere ungewöhnliche Zutat eine raffinierte Note erhalten. Die Anregungen stammen weniger aus der internationalen Küche als vom Wochenmarkt, der mit einheimischen Saison-Früchten aufwartet, die sich durch konventionelle und weniger gängige Kombinationen in Gerichte verwandeln lassen, die mitunter vertraut, dann wieder etwas exotisch erscheinen. Was man hin und wieder vermisst, sind Vorschläge für Beilagen und Getränke.
Leicht und lecker ist „Spargel in brauner Butter mit Spiegelei“:

36 geschälte Stangen weißer Spargel 2 – 3 min in kochendem Salzwasser garen. 2 EL Butter in einer Pfanne anbräunen und den Spargel darin 2 – 3 min rundherum bräunen. Herausnehmen und auf 4 Tellern je 9 Stangen anrichten. 1 EL Butter in dieselbe Pfanne geben, 4 Spiegeleier darin braten und sie anschließend auf den Spargel legen. Die Pfanne mit 5 EL Estragonessig ablöschen, den Saft um den Spargel herum verteilen und das Essen sofort servieren.

Sicher kann jeder in dem interessanten Buch etwas finden, das seinem Geschmack entgegenkommt. Gerade die ‚leichten’ Rezepte eignen sich gut für Anfänger, während man für die aufwändigeren Ideen doch schon etwas Geduld und Erfahrung mitbringen sollte. Schätzt man die frische Saisonküche, ist der Band sicher einen Blick wert. (IS)

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Kochen mit Curtis Stone: Jetzt wird’s heiß!

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Gut vorbereiten, schnell servieren

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Juni 2009

Chuck Williams (Hrsg.)
Gut vorbereiten, schnell servieren

After Work Cooking 1
Food Made Fast – Make Ahead, USA, 2008
Egmont vgs, Köln, 3/2009
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3- 8025-1794-5, 112/1295
Aus dem Amerikanischen von Isabelle Fuchs
Rezepte von Rick Rodgers
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Cornelis Gollhardt, Köln & Stephan Wieland, Düsseldorf
Farbfotos im Innenteil von Bill Bettencourt

www.vgs.de
www.williams-sonomainc.com/
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Ob man berufstätig ist oder eine Familie versorgen muss – jeder kennt das Problem: Die Zeit ist knapp, und abends hat man nicht immer Lust, auch noch ewig in der Küche zu stehen. Versierte Hausfrauen entwickeln daher eine kluge Vorratshaltung und schnelle, praktische Rezepte, die trotzdem gesund und schmackhaft sind.

Entsprechende Ratgeber sind allerdings eher selten zu finden, da die Herausgeber von Kochbüchern sich meist auf spezielle Themen konzentrieren (Hausmannskost, Diät, Festessen, chinesische Küche etc.) oder gerade durch gewollt ‚andere’ und komplizierte Rezepte eine Nische zu finden versuchen, die bislang kaum jemand abgedeckt hat. Das mag sicher interessant sein, wenn man genug Muße zum Experimentieren hat oder Gäste überraschen möchte, aber im Alltag sind zu aufwändige Ideen nicht brauchbar.

Chuck Williams unterhält ein Geschäft für europäische Küchenartikel, betreibt eine Testküche und ist der Herausgeber von mehr als 100 Kochbüchern. Der vorliegende Band „Gut vorbereiten, schnell servieren“ geht auf die Bedürfnisse vieler ein, die leckere Gerichte auf den Tisch bringen wollen, ohne dafür Stunden in der Küche arbeiten zu müssen.

Neben Tipps, wie man sinnvoll den Speiseplan für eine Woche zusammenstellt, wie man clever einkauft und vorbereitet, welche Vorräte man immer parat haben sollte usw. finden sich zahlreiche Rezepte unter den Rubriken „Grundrezepte“, „Für jeden Tag“ und „Zum Einfrieren“, die anschaulich in Wort und Bild beschrieben werden. Es gibt eine Zutatenliste und eine Schritt für Schritt-Anleitung, dazu noch einen Extra-Tipp, der über Varianten, die Lagerung u. ä. informiert.

Hier einige Beispiele:
„Schinken-Käse-Toasts mit Pesto“, „Gemüsepizza“, „Geröstete Polenta mit Wurst“, „Ofenschinken mit grünen Bohnen“, „Rinderpfanne mit Spiegelei“, „Makkaroni mit Käse“, „Asiatische Lacksküchlein“, „Rindfleisch-Gemüse-Topf“. Man erkennt gleich, dass hier nicht die ‚typisch amerikanische Küche’ vorgestellt wird, sondern die Orientierung eher europäisch bzw. international ist. Dabei wurde berücksichtigt, dass es sich um gängige Zutaten handelt, die man überall problemlos bekommen kann.
Zu exotischer Schnickschnack ist nicht dabei.

Der eigentliche Witz des Kochbuchs ist, dass man aus einem Grundrezept drei oder vier Mahlzeiten herstellen kann. Stellt man eine größere Menge Tomatensauce her – im Kühlschrank bis zu drei Tage, im Eisfach drei Monate lagerbar -, lassen sich daraus im Handumdrehen „Fettucine mit Tomantensauce“, „Sandwiches mit Hackfleischbällchen“ und „Rigatoni mit Salsicce“ machen und vorbereitete „Käseplätzchen“, die sich gut einfrieren lassen, werden ergänzt zum „Wursttopf mit Käseplätzchen“ und „Rührei mit Speck auf Käseplätzchen“.

Für „Penne mit Kürbis und Speck“ benötigt man 1 EL Olivenöl, das man in einer Pfanne erhitzt. 125 g grob gewürfelten Frühlingsspeck darin in ca. 5 min knusprig braten. Speck herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. In 2 EL Bratfett 500g gewürfelten Butternusskürbis und 375 g grob gehackten Grünkohl kurz andünsten, dann 500 ml Geflügelbrühe angießen. Das Gemüse bei geschlossenem Deckel 15 min weich garen. Deckel entfernen und Kochflüssigkeit bei großer Hitze 5 min lang auf die Hälfte einkochen lassen. Hitze reduzieren, 125 ml Sahne und 2 TL gehackten Salbei unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 500 g Penne nach Anleitung garen und 50 ml Kochwasser zurück behalten. Nudeln und Speckwürfel unter die Kürbissauce mischen und mit etwas Kochwasser verdünnen.

„Gut vorbereiten, schnell servieren“ ist ein sehr schönes und informatives Kochbuch, das eine Menge praktische Hinweise und schmackhafte Rezeptideen bietet, die teils vertraut, teils weniger bekannt und tatsächlich schnell und leicht nachvollziehbar sind. Gerade Anfänger können viele nützliche Anregungen und Tipps finden. (IS)

Titel bei Amazon.de
After work cooking. Gut vorbereiten, schnell servieren

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Fluch der Karibik 2 – Roman zum zweiten Kinofilm

Erstellt von Detlef Hedderich am 1. Juni 2009

Wolfgang & Rebecca Hohlbein
Fluch der Karibik 2 – Roman zum zweiten Kinofilm

Originalfilmtitel: Pirates of the Caribbean 2 – Dead Man’s Chest, Disney Enterprises, USA, 2006
Basierend auf dem Drehbuch von Ted Elliott & Terry Rossio
Egmont VGS, Köln, 1. Auflage: 7/2006
TB, Roman zum Film, Abenteuer, Fantasy, 978-3-8025-3541-3, 252/990
Titelfoto und 8 Seiten Farbfotos im Innenteil von Disney

www.disney.de/DisneyKinofilme/pirates/
www.movie.de/filme/fluchderkaribik/
www.hohlbein.net/

Statt vor dem Traualtar landen Will Turner und Elizabeth Swann im Gefängnis. Man will sie jedoch von allen Anklagepunkten – sie hatten dem Pirat Jack Sparrow zur Flucht verholfen - frei sprechen, wenn Will den geheimnisvollen Kompass beschafft, der sich in Jacks Besitz befindet. Notgedrungen lässt sich Will auf den Handel ein und begibt sich auf die Suche nach Jack.

Dieser hat mehr als genug eigene Probleme, denn Davy Jones, Kapitän der Flying Dutchman, verlangt, dass Jack seine Schuld einlöst und hundert Jahre auf dem Schiff der Untoten dient. Um diesem Schicksal zu entgehen, plant Jack, das Herz seines Gegenspielers zu bergen, das auf einer geheimen Insel in einer vergrabenen Truhe ruht.

Natürlich will Davy Jones sein Herz in Sicherheit bringen, denn wenn es zerstört wird, stirbt er. Allerdings kontrolliert derjenige, der es an sich nimmt, durch Davy Jones die Meere, was ein Grund für die Britischen East-India Trading Company ist, ebenfalls nach dem Versteck zu forschen. Als Will davon erfährt, glaubt er, dass er damit seinen Vater befreien kann, der an die Flying Dutchman gebunden ist.

Ein Wettlauf um das Herz von Davy Jones beginnt, und es sieht ganz danach aus, als wäre der gerissene Jack diesmal der Verlierer…

Man muss den ersten Teil von „Fluch der Karibik“ nicht gesehen (oder gelesen haben), um den Geschehnissen folgen zu können, aber es empfiehlt sich, denn es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren, die durch das andere Abenteuer Freundschaften und Animositäten aufgebaut haben. Dieses komplizierte Beziehungsgeflecht verleiht der Handlung mehr Tiefe.

Vom Roman zum Film darf man allerdings keine Tiefe erwarten, denn er erzählt lediglich das Drehbuch nach – wie leider so oft –, ohne mit den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten zu ergänzen; stattdessen entfällt eher das eine oder andere Detail. In Folge wirkt der Roman sehr oberflächlich, da er sich auf Beschreibungen der Szenen und die Wiedergabe von Dialogen beschränkt.

Das mag dem Fan vielleicht genügen, der das Buch liest, um seine Erinnerungen aufzufrischen und besonders spannende oder witzige Szenen noch mal vor seinem inneren Auge ablaufen lassen zu können. Hat man den Film jedoch nicht gesehen, dann macht sich das Fehlen einer Atmosphäre, mit der jeder ‚richtige’ Roman seinen Leser zu fesseln versucht, negativ bemerkbar.

Zwar vermochte man mit Wolfgang und Rebecca Hohlbein zwei populäre Autoren zu gewinnen, die nach dem ersten Buch nun auch die Fortsetzung routiniert verfasst haben, aber es handelt sich um eine reine Auftragsarbeit und kein eigenes Projekt, in das man Herzblut einfließen lassen würde. Die Namen werden gewiss für Verkaufszahlen sorgen, aber man wird enttäuscht sein, sind die Erwartungen zu hoch.

„Fluch der Karibik 2“ ist ein farbenfrohes Leinwand-Spektakel voller gelungener Tricks und passend ausgewählter Schauspieler, spannender Action-Szenen und humoriger Einlagen.

Das Buch dazu ist leider nur eine blasse Nacherzählung, die den Leser nicht in den Bann ziehen und auch nicht die Atmosphäre des Films vermitteln kann. So wendet sich der Roman hauptsächlich an eingefleischte Fans, die den Band als ‚Gedächtnisstütze’ betrachten. Wer ein ‚echtes’ Piraten-Abenteuer lesen möchte, ist mit einem anderen Titel besser beraten. (IS)

Titel bei Amazon.de
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

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Das perfekte Dinner – Die Siegermenüs

Erstellt von Redaktion am 7. Mai 2009

Stefanie Zeller/Königskind Projektagentur, Petra Flocke, Cindy Witt (Redaktion und Texterstellung)
Das perfekte Dinner – Die Siegermenüs

Egmont vgs Verlag, Köln/VOX Film- und Fernseh-GmbH & Co. KG, Köln, Originalausgabe: 9/2008
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3-8025-3657-1, 158/1995
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Gollhardt/Wieland
Foodfotos von Stephan Wieland, Düsseldorf und Cornelis Gollhardt, Köln, Foodstyling von Stephan Krauth, Köln
Innenillustrationen von VOX und Carmen Strzelecki, Köln
Kandidatenfotos von Privat
www.vgs.de
www.vox.de
www.hildendesign.de

Die Koch-Show „Das perfekte Dinner“ ist einer der Quoten-Hits des Senders VOX. Inzwischen sind im vgs-Verlag mehrere Bücher erschienen, die ausgewählte Rezepte präsentieren, die nicht nur den treuen Zuschauern schmecken, sondern allen Hobby-Köchen ans Herz gelegt werden, die gern Gäste bewirten und dabei Gutes und Besonderes miteinander kombinieren wollen.

Dass auch die Fans der Sendung viele Ideen haben, die es wert sind, einem größeren Kreis zugänglich gemacht zu werden, beweist der neue Band „Das perfekte Dinner – Die Siegermenüs“. Zwanzig Sieger, die sich einer kritischen Jury stellten, führen hier ihre besten Rezepte vor.

Das Buch ist leicht nachvollziehbar aufgebaut. Zunächst wird erklärt, wie die aufeinander abgestimmten Gerichte eines Menüs vorbereitet werden, denn auch das Timing ist wichtig, damit alles klappt, wenn die Gäste kommen. Als nächstes werden bestimmte Arbeitsschritte erläutert, wie z. B. das Pulen von Garnelen oder wie man selber Kalbsfond herstellt. Manchmal wird auch eine Produktinformation hinzugefügt und mit einem Extra-Tipp oder –Rezept ergänzt. Auch die Createure werden hier kurz vorgestellt.

Dann erst folgen die einzelnen Rezepte, bestehend aus einer Zutatenliste für 5 Personen und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Abgerundet wird mit Getränke-, Saucen- usw. Tipps, Produktinformationen und meist einem ganzseitigen Foto des Gerichts.

Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Rezepte ist verschieden. Es empfiehlt sich, die Anleitungen in Ruhe durchzulesen, weil manches doch leichter nachzukochen ist, als es zunächst den Anschein hatte. Etwas Erfahrung und Geduld sollte man aber immer mitbringen.

Nach fünf Menü-Vorschlägen gibt es stets einen Einschub mit Deko-Tipps, denn auch eine festliche Tafel gehört dazu: Menü- und Platzkarten, Servietten und Blumenschmuck.

Hier einige Menü-Beispiele, anhand derer man sieht, dass viel mit Fisch und Meeresfrüchten und internationalen Zutaten gearbeitet wird:

„Knoblauch-Thymian-Risotto mit Mascarpone“, „Im Ofen gebratenes Wolfsbarschfilet mit frischen Kräutern“, Semifreddo di torrone“.

„Cavatelli mit Piperade und Büffelmozzarella“,„Petit pagaille”, „Ricotta-Törtchen mit Früchten der Saison”.

„Krebssalat mit Mango“, Australian Filet mit Pfeffer-Koriander-Mantel“, „Dreierlei vom Pfirsich“.

„Kartoffel-Sellerie-Suppe“, „Kronenbraten auf glasierten Karotten“, „Mandeltorte mit Brombeersauce“.

Auch ungewöhnlich klingende Rezepte finden sich, wie die „Zucchini-Sanddorn-Suppe“:

2 Schalotten, 600 g Zucchini und 400 g Kartoffeln in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl dünsten. Mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen. 50 ml Sanddornsirup hinzufügen. Alles pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 200 g Schmand einrühren. Nun 75 g Sahne schlagen und mit 2 TL Zitronensaft vermischen. Zum Servieren die die Suppe mit einem Zitrone-Sahne-Häubchen und etwas Sanddornsirup garnieren. Als Getränk wird ein leichter Sauvignon Blanc empfohlen.

„Das perfekte Dinner – Die Siegermenüs“ ist ein sehr schön gestaltetes Buch mit vielen interessanten Rezepten und Tipps, das zum Verschenken bestens geeignet ist. Die Fans der Sendung und alle experimentierfreudigen Hobby-Köche haben sicher eine Menge Spaß an diesem gelungenen Band. (IS)

Bei Amazon.de
Das Perfekte Dinner. Die Siegermenüs

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Gesunde Küche für Babys & Kleinkinder

Erstellt von Redaktion am 7. Mai 2009

ACP Magazines Limited (Hrsg.)
Gesunde Küche für Babys & Kleinkinder

Fresh Food for Babies and Toddlers, Australien, 2005
Egmont vgs Verlag, Köln, 1. Auflage: 9/2008
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, Ernährung & Gesundheit, 978-3 8025-1788-4, 126/1495
Aus dem Australischen von Twinbooks, München/Jennifer Künkler
Titelgestaltung von HildenDesign, München unter Verwendung eines Fotos von Ghislain & Marie David de Lossy/Getty Images
Innenillustrationen von Louise Pfanner
Food Director der Testküche: Pamela Clark
www.vgs.de
www.hildendesign.de
www.laterallearning.com/authors/pfanner.html

Alle Eltern möchten ihre Babys und Kinder gesund mit schmackhafter Kost ernähren. Das Regal im Supermarkt bietet ein buntes Sortiment an Brei-Varianten und Junior-Menus, die ganz praktisch sind, wenn man unterwegs ist oder es schnell gehen muss. Allerdings sind diese Produkte nicht ganz billig, und selber mag man auch nicht ausschließlich Fertiggerichte essen.

Der Ratgeber „Gesunde Küche für Babys & Kleinkinder“ möchte Ernährungstipps für die verschiedenen Altersstufen geben und ergänzt mit zahlreichen Rezepten.

Das Buch ist liebevoll illustriert und mit vielen Farbfotos versehen.

Zunächst wird über die Utensilien informiert, die benötigt werden, wenn ein Baby die Familie vergrößert. Das beginnt bei den Fläschchen und geht über Sterilisator und Pürierstab bis hin zum Hochstuhl. Ausdrücklich hingewiesen wird auch auf mögliche Allergien gegen bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln und was zu tun ist, wenn tatsächlich Unverträglichkeiten bestehen. Weitere Stichworte sind „Stillen“ und „Abstillen“, „Ernährung für junge Mütter“ und „das Gewicht des Kindes“.

Während die Hersteller von Babynahrung die langsame Umstellung auf Brei ab dem 4. Monat befürworten, sprechen sich die Autoren des Buchs dafür aus, nicht vor dem 6. Monat Beikost zu füttern. Letztlich ist jedes Kind anders, und nicht allen genügt in diesem Alter Milch, um satt zu werden. Wie man die ersten Frucht- und Gemüsepürees herstellt, wird ausführlich erläutert.

Ab dem 8. Monat darf man experimentierfreudiger sein und dem Baby Brei in verschiedener Konsistenz anbieten, wofür auch aus einer größeren Vielfalt an Gemüse, Obst und Fleisch geschöpft wird.

Ist das Kind 1 Jahr alt, hat es bereits Zähne und kann nahezu alle Gerichte – salzarm zubereitet und nicht scharf gewürzt – mit der Familie essen. In Folge sind die Rezeptideen für 4 – 6 Personen und so angelegt, dass die Gerichte auch größeren Kindern und Erwachsenen schmecken.

Hinzu kommen Extra-Kapitel, in denen es um Speisen für unterwegs, Partyfood und Geburtstagskuchen geht.

Blättert man das Buch durch, findet man viele Informationen, welche sich vor allem an junge Eltern, die sich auf ihr erstes Baby freuen, wenden. Doch auch wer schon Kinder hat, ist immer offen für neue Anregungen, wie sich der Speiseplan abwechslungsreich gestalten lässt. Tatsächlich könnten viele der Vorschläge aus ‚ganz normalen’ Kochbüchern stammen, da sie nicht nur den kleinen Essern schmecken.

Für die Altersgruppe ab 6 Monaten findet man „Karotte und Brokkoli“, „Püree mit Fisch, Kartoffeln und Spinat“ und „Banane mit Grießbrei“. 8 – 12 Monate alten Babys darf man „Zuckermais und Kürbis“, „Süßer Couscous“ und „Hähnchenleber mit Kürbis“ anbieten. Kleinkindern ab 1 Jahr schmecken „Pfannkuchen“, „Linsenbratlinge“ und „Gefüllte Kartoffeln“. Der ganzen Familie kocht man „Rind mit Hokkiennudeln aus dem Wok“, „Nudel-Würstchen-Auflauf“ und „Risotto mit Zucchini, Erbsen und Minze“. Die Beispiele zeigen, dass hier auf eine internationale Küche zurückgegriffen wurde.

Bestimmt restlos aufgegessen werden auf einer Kinder-Party alle „Pizzen mit Salami, Pilzen und Käse“:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Aus 300 g fertigem Pizzaboden 15 Pizzas von 5 cm Durchmesser ausschneiden und auf ein Backblech setzen. 2 EL Tomatensauce auf den Böden verteilen. 5 Champignons in Scheiben, 10 dünne Scheiben Salami und 5 Scheiben Emmentaler in Stücke schneiden und darauf geben. Ca. 10 min backen, bis die Pizzas knusprig sind.

„Gesunde Küche für Babys & Kleinkinder“ ist ein tolles Buch für junge Eltern, die nicht nur auf Fertigbrei zurückgreifen wollen. Auch Eltern, die schon Erfahrungen sammeln konnten, lassen sich bestimmt gern durch die Rezepte zu neuen Ideen anregen. (IS)

Bei Amazon.de
Gesunde Küche für Babys und Kleinkinder: Die besten Rezepte und Ernährungstipps

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels am Telefon* gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.
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Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!
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Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!
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Die Gewinner der Preisrätseltitel:
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1. Schila Hagen
2. Inka Neubauer
3. Michael Jeschke
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Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
* Telefongebühren des Anrufers gehen immer zu Lasten des Anrufers. Bitte informieren Sie sich über die ortsüblichen aktuellen Kosten bei Ihrem Telekommunikationsanbieter!

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Ganz nach unserem Geschmack – Das Begleitbuch zur „Servicezeit: Essen & Trinken“

Erstellt von Detlef Hedderich am 21. April 2009

Martina Meuth & Bernd Neuner-Duttenhofer
Ganz nach unserem Geschmack – Das Begleitbuch zur „Servicezeit: Essen & Trinken“

Egmont VGS Verlagsgesellschaft, Köln, 2/2009
„Servicezeit: Essen und Trinken“, Redaktion: Rainer Nohn, WDR, Köln
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, 978-3-8025-3662-5, 206/2200
Umschlaggestaltung und Layout von Metzgerei Strzelecki, Köln
Titelfoto von Luca Siermann
Foto auf dem Backcover und alle weiteren Bilder von Martina Meuth
Videograbs von Imhoff Realisation, hergestellt von openedit

www.vgs.de
www.wdr.de
www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/
www.apfelgut.de

„Ganz nach unserem Geschmack“ soll das Essen sein, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Das wissen auch die Fernseh-Köche Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Die beiden verraten, dass sie immer Rezepte vorstellen, die ihnen selber schmecken und dass sie dabei auch auf die persönlichen Vorlieben Rücksicht nehmen. Dabei hat sich herausgestellt, dass Zutaten, die man nicht mag, sehr wohl großen Anklang finden können, wenn sie frisch sind und richtig zubereitet wurden.

Beispielsweise soll eine Rote Bete-Knolle vom Markt sehr viel schmackhafter sein, als die eingelegte im Glas, und mit den passenden Zutaten kann eine gebratene Leber auch jene überzeugen, die Innereien ablehnen. Das Duo rät darum, frische und natürliche Produkte sowie Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu verwenden, die Speisen schonend zu garen und ihre Textur zu erhalten. Außerdem ist der Blick aufs Etikett, z. B. bei Essig, notwendig, will man etwas über die Qualität des Produkts erfahren und ausschließen, dass man etwas kauft, in dem Geschmacksverstärker oder andere unerwünschte Substanzen enthalten sind.

Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert: „Mitternachtssuppen“, „Dampfnudeln & Krapfen“, Ingwer & Co“, „Kochen und Würzen mit Balsamico“, Gefüllte Pfannkuchen“, „Kochen & Backen mit Frischkäse“, „Köstliches Geflügel“, „Frühlingsrollen & Wan Tans“, „Fingerfood: Häppchen aus der Hand“, „Backen für den Sommer“, „Zucchini“, „Ossobuco und gefüllte Kalbsbrust“, „Kochen mit Kindern“, „Kürbis – groß in Mode“, „Geschenke aus der Küche“, „Weihnachtsbäckerei“ und „Weihnachtsmenü“.

Daran kann man bereits ersehen, wie abwechslungsreich die Rezepte sind, wie viele Bereiche sie abdecken – und zusätzlich gibt es nützliche Produktinformationen und Extra-Tipps. Praktisch für jeden Geschmack ist etwas dabei, und vom Schwierigkeitsgrad her sind die Anleitungen durchaus auch für weniger geübte Köche nachvollziehbar.

Meist wird auf jeder Seite ein Rezept vorgestellt. Es gibt eine Zutatenliste mit dem Hinweis, für wie viele Personen das Gericht gedacht ist. Daneben befindet sich die Schritt für Schritt-Anleitung. Ergänzt wird mit einem oder mehreren kleinen Farbfotos, die die Zutaten, das fertige Gericht oder die Köche bei der Arbeit zeigen. Nicht vergessen wurden außerdem Empfehlungen für passende Beilagen und Getränke sowie zusätzliche Zubereitungs- und Servier-Tipps.

Zwischen die Rezepte werden, kenntlich durch eine andere Farbe der Seiten, Warenkunde, Produktinformation und weitere Hinweise eingestreut.

Rezepte für „Russische Soljanka“, „Gefüllte Roastbeefröllchen“, „Pfannkuchen mit Quarkfüllung“, „Indonesische Frühlingsrollen“, „Mohn-Himbeer-Torte“, „Lina Maries Eiersalat“, „Schoko-Chili-Würfel“ und „Lauch-Kartoffel-Gratin“ machen deutlich, dass nicht nur traditionelle Gerichte variiert werden, sondern auch tief in internationale Töpfe geblickt wurde. Anregungen aus allen Ecken der Welt hat man dem hiesigen Geschmack angepasst und bereichert damit den Speiseplan.

Man darf auch die eigene Phantasie spielen lassen. Nimmt man z. B. das „Grundrezept Pfannkuchen“ kann man es nach Belieben ergänzen:

Für 4 – 6 Personen rührt man 3 Eier und 120 g Mehl glatt, fügt 1 Pr. Salz hinzu und gießt langsam unter ständigem Rühren 300 ml Milch (oder Wasser) an. Die Teigmasse wird zugedeckt und ruht 30 min. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und mit etwas Fett ausstreichen. Den flüssigen Teig mit einer Kelle hinein geben, ihn durch Drehen der Pfanne dünn über ihren Boden verteilen. Backen, bis sich der Rand kräuselt, wenden, die andere Seite ebenfalls backen. So fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Den Teig kann man nach Geschmack mit Curry, Sojasauce oder Kurkuma würzen, ihm fein gehackte Kräuter, Spinat oder geriebene Möhren hinzufügen. Speck, Zwiebelringe und Champignonscheiben sind ebenfalls lecker. Natürlich gibt es auch süße Varianten mit Apfel- und Birnenscheiben oder gerösteten Mandelblättchen. Bestimmt kommen jedem schon beim Lesen noch mehr Ideen…

„Ganz nach unserem Geschmack“ ist ein sehr schön gestaltetes Buch, das nützliche Informationen und erprobte Rezepte für viele Gelegenheiten enthält. Wie bereits die anderen Titel zur „Servicezeit: Essen & Trinken“ ist auch dieser Band rundum gelungen und macht Appetit auf die vielfältigen Ideen, die übersichtlich und ansprechend präsentiert werden. Zum Behalten und Verschenken ist das Buch ideal! (IS)

Titel bei Amazon.de
Ganz nach unserem Geschmack: Das Begleitbuch zur WDR Servicezeit: Essen & Trinken

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Großmutters geheime Rezepte

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. März 2009

Horst Lichter
Großmutters geheime Rezepte

Egmont vgs Verlagsgesellschaften, Köln, 3/2005, 2. Auflage: 2007
HC, Sachbuch, Essen & Trinken, Esskultur, Lesebuch, 978-3-8025-1667-2, 128/1990
Titelgestaltung, Layout und Sazu von Metzgerei Strzelecki, Köln
Fotos von Cornelis Gollhardt, Köln/ StephanWieland, Düsseldorf

www.vgs.de
www.horst-lichter.de

Horst Lichter absolvierte eine Ausbildung zum Koch, arbeitete dann jedoch als Bergmann und gab schließlich nach gesundheitlichen Problemen seinem Leben eine neue Richtung. Dank seines ‚Restaurants Oldiethek’ in Rommerskirchen, dessen Ambiente von der Sammelleidenschaft Horst Lichters für Autos, Motorräder, Antiquitäten und Trödel aller Art geprägt ist, machte er sich schnell einen Namen. Mittlerweile erfreut er sich überregionaler Popularität durch sein Mitwirken in verschiedenen Koch-Shows des Fernsehens.

In dem Buch „Großmutters geheime Rezepte“ erzählt Horst Lichter von sich und wie es zu all dem gekommen ist, immer wieder garniert mit amüsanten Anekdoten, die er in seinem Restaurant erlebte. In Folge kann man den Band auch als Lesebuch verstehen, das etwas Unterhaltung bietet neben dem Informationsteil, der der Esskultur, Produktinformation und den Rezepten gewidmet ist.

Der Koch gibt eingangs viele nützliche Tipps und erklärt, wie Basisprodukte, z. B. die Gemüsebrühe oder der Grundteig für Pfannkuchen, hergestellt werden, man richtig paniert, frittiert usw. Dann geht es auch schon los mit „Lichters Frühstück“, „… Suppen“, „… Kleinigkeiten“, „… Fleischgerichte“, „… Fisch und Meeresfrüchte“, „… Beilagen“ und „… Desserts“.

Oft handelt es sich um vertraute Gerichte, die ein wenig modifiziert wurden und die man beliebig variieren kann, lässt man sich von den zusätzlichen Ideen inspirieren. Beispielsweise findet man Anleitungen für „Schokoladenquark“, „Gurkensuppe“, „Gemüse in Aspik“, „Gebratener Fasan“, „Seeteufel“, „Halbseidene Klöße“, „Amarettotorte“ u. v. m.

Beim Durchschauen der Rezepte fällt positiv auf, dass auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet wurde. Tatsächlich lassen sich aus wenigen Zutaten und ohne großen Aufwand sehr schmackhafte Gerichte bereiten, was vor allem jenen entgegenkommt, die nicht Stunden am Herd stehen wollen oder wenig Übung im Kochen und Backen haben.

Horst Lichters Anliegen ist es, einfache, durchaus bekannte Rezepte in Erinnerung zu bringen, dabei eine gesunde, vielfältige Ernährung zu berücksichtigen, die schmeckt und deren Zubereiten Spaß macht. Selbst scheinbar schlichte Speisen lassen sich hübsch anrichten, so dass das Auge mitisst.

Auch sehr lecker ist „Falscher Hase“:
1 kg gemischtes Hackfleisch wird mit 6 Eiern, 4 – 5 eingeweichten Brötchen, 2 geh. Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Paprika vermengt. In eine Kastenform legt man 6 hart gekochte Eier und bedeckt diese mit dem Hackfleisch. Bei 250°C wird der Braten ca. 20 – 30 min gebacken.

Die Abbildung daneben zeigt den Serviervorschlag: Hackbraten auf Salatblättern mit einigen glasierten Möhren anrichten. Hinweise zum Hackfleisch gibt es in den Tipps zu Beginn des Buchs.

Das Beispiel zeigt, dass die Rezepte leicht nachzuvollziehen sind. Stets gibt es eine Zutatenliste, daneben die Anleitung, manchmal einen Extra-Tipp oder einen Querverweis. Ergänzt wird mit farbigen Foto-Ausschnitten, die die Texte auflockern, sowie mit kleinen und bis zu ganzseitigen Fotos, die den Koch, sein Restaurant und die Gerichte abbilden.

Wer es traditionell, einfach und schmackhaft mag, dazu gern ein wenig hinter die Kulissen der Köche schaut, hat gewiss sehr viele Freude an diesem gelungenen Kochbuch. (IS)

Titel bei Amazon.de
Großmutters geheime Rezepte: Aufgedeckt und aufgetischt

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BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltete  in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.

Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!

Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!

Die Gewinner der Preisrätseltitel:

1. Janik Allgrimm
2. Anne-Christine Block
3. Jochen Steinmüller

Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
* Telefongebühren des Anrufers gehen immer zu Lasten des Anrufers. Bitte informieren Sie sich über die ortsüblichen aktuellen Kosten bei Ihrem Telekommunikationsanbieter!
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Bezauberndes Cornwall – Eine Reise zu den Schauplätzen der Rosamunde Pilcher-Filme

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. März 2009

Claus Beling & Heidi Ulmke
Bezauberndes Cornwall – Eine Reise zu den Schauplätzen der Rosamunde Pilcher-Filme

Egmont vgs Verlag, Köln/ZDF, Mainz,1/2005
HC, Sachbuch, Bildband, Reise, Film, 978-3-8025-3408-9, 158/1790
Titel- und Fotos im Innenteil von Cornelis Gollhardt, Köln und Stephan Wieland, Düsseldorf u. a.

www.vgs.de
www.zdf-enterprises.de
www.cornelisgollhardt.de
www.foto-wieland.com

Seit einer geraumen Weile strahlt das ZDF regelmäßig Filme nach den Romanen von Rosamunde Pilcher aus. Die romantischen Liebes- und Familiendramen konnten eine Menge Zuschauer begeistern, von denen sich so mancher auch für die malerischen Kulissen interessiert, vor denen gedreht wurde.

Claus Beling und Heidi Ulmke stellen in „Bezauberndes Cornwall“ jene Region vor, an der die meisten Filme entstanden sind. Man findet eine Mischung aus anschaulichen Beschreibungen der Lokalitäten und Anekdoten vom Set, ergänzt durch passende Fotos. Der Schwerpunkt liegt auf der Information:

Das Buch nennt ausgewählte Sehenswürdigkeiten und Wanderrouten, gibt spezielle Tipps für die Erkundung der Gegend mit und ohne Auto, listet im Anhang Adressen von Hotels und Gaststätten auf, weist auf Sportmöglichkeiten hin und rundet mit Lageplänen ab. Das ist zweifellos auch für jene reizvoll, die sich nicht so viel aus den Filmen machen und einfach nur idyllische Orte kennen lernen wollen wie z. B. das Museum von St. Austell, der dschungelartige Trebah Garden, der westlichste Punkt Englands namens Land’s End, die prähistorischen Grabstätten bei Morvah oder die Überreste der aus der „Artus“-Sage bekannten Burg Tintagel.

Cornwall befindet sich im Südwesten Englands und ist von einem milden Klima geprägt. Die abwechslungsreiche Landschaft wartet mit Steilküsten, Mooren, kleinen und größeren Ortschaften, beeindruckenden Herrenhäusern in großzügigen Parks und abgelegenen Cottages auf. Das Angebot für die Touristen ist vielfältig, ob man nun entspannen, auf den Spuren von Rosamunde Pilcher wandeln oder historische Schauplätze und anheimelnde Winkel besichtigen will.

Die zahlreichen stimmungsvollen Farbfotos, die wenigstens postkartengroß sind und sich auch ab und zu über zwei Seiten ziehen, vermitteln einen sehr guten Eindruck von den Möglichkeiten, die Cornwall bietet. Schon das Betrachten weckt den Wunsch, die Orte einmal bereisen zu dürfen.

„Bezauberndes Cornwall“ ist Bildband und Lesebuch in einem und spricht gleichzeitig Cineasten und Reiselustige an.

Das Buch eignet sich hervorragend zum Verschenken, vor allem an Rosamunde Pilcher-Fans, die mehr Hintergrundinformation zu ihren Lieblingsfilmen wünschen und vielleicht noch nicht festgelegt haben, wohin der nächste Urlaub gehen soll. (IS)

Titel bei Amazon.de
Bezauberndes Cornwall. Eine Reise zu den Schauplätzen der Rosamunde Pilcher-Filme

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BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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www.buchrezicenter.de veranstaltete  in Zusammenarbeit mit dem obengenannten Verlag dieses Preisrätsel, bei dem wir drei Fragen zum Umfeld des Preistitels gestellt haben, die richtig beantwortet werden mussten.

Die jeweiligen Gewinne wurden anschliessend direkt an die angegebenen Adressen der Gewinner verschickt!

Wir danken dem obengenannten Verlag als Sponsor herzlich für die zur Verfügung gestellten Preisrätseltitel! Und bedanken uns auch bei unseren Mitspielern für Ihr reges Interesse!

Die Gewinner der Preisrätseltitel:

1. Inge Hagenbrandt
2. Michaela Konrad
3. Juro Cenovic

Der Rechtsweg war wie immer ausgeschlossen!
* Telefongebühren des Anrufers gehen immer zu Lasten des Anrufers. Bitte informieren Sie sich über die ortsüblichen aktuellen Kosten bei Ihrem Telekommunikationsanbieter!
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Die Dämonenjäger

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. Februar 2009

Eric Kripke, Ron Milbauer, Terri Hughes Burton, Sera Gamble, Raelle Tucker, Richard Hatem
Die Dämonenjäger

Supernatural 1
Pilot, Wendigo, Dead in the Water, Phantom Traveller, USA, 2007
Egmont vgs Verlagsgesellschaft, Köln, 9/2007
TB, Mystery, 978-3-8025-3625-0, 349/995
Aus dem Amerikanischen von N. N.
Titelbildgestaltung mit einem Promotionfoto der Serie von Ester Bachmann

www.vgs.de
www.prosieben.de/spielfilm_serie/supernatural/

Sam und Dean Winchester sind Brüder, die schon lange… ungewöhnlich leben.

Doch Sam will abspringen und seine Existenz anders gestalten. Also geht er zum College, sucht sich Freunde, verliebt sich in ein Mädchen und hat schließlich sogar die einmalige Chance, an eine angesehene Elite-Universität zu gehen und dort Jura zu studieren.

Und gerade in diesem Moment ist sein altes Leben plötzlich wieder da, als Dean unversehens in seinem Studentenwohnheim auftaucht - und mit ihm natürlich Ärger hoch drei…

„Supernatural“ schlägt nur vordergründig in die gleiche Kerbe wie seinerzeit etwa „Buffy“, ist allerdings bisher auch nicht so hochfliegend wie „Akte X“ oder beharrt auf der Plausibilität der gezeigten übersinnlichen Kräfte wie „PSI Factor“.

Tatsächlich behandelt die Serie viele moderne Mythen und schreibt auch schon einmal das eine oder andere um, wenn es denn sein muss. Dass das Ganze mit seiner gehörigen Portion Humor gewürzt ist und sich die Schauspieler teils selbst nicht so ganz ernst zu nehmen scheinen, ist zwar noch keine wirkliche Garantie, aber doch schon ein erstes Indiz dafür, dass selbst in den heutigen, magereren Zeiten dieses Format vielleicht etwas länger erhalten bleibt als beispielsweise Jericho.

Wenn eine Serie Erfolg hat, versuchen Studio und Macher natürlich alles, um mittels Merchandising so viel Gewinn wie möglich zu machen. Dass es Romane zu Serien gibt, gehört schon längst zum Konzept und wird auch gern weitergeführt, wobei es eigentlich meist immer noch als besonderes Privileg gilt, wenn für ein Manuskript das Drehbuch verwendet wurde als Hintergrund.

Doch entgegen einiger sehr guter Beispiele, wie man ein Drehbuch in Romanform gestalten kann und so dem Interessierten einen zusätzlichen Kick verschafft durch die Tatsache, dass man als Leser plötzlich in den Figuren steckt, die man im Fernsehen schon zu schätzen gelernt hat, haben die Autoren dieses Buches wirklich alles getan, um den Roman so langweilig und drehbuchgetreu wie möglich zu gestalten.

Charakterisierungen der Figuren oder gar tiefere Einblicke wird der Leser vergeblich suchen. Auch kommt der Schrecken der Weißen Frau oder eines Wendigos überhaupt nicht wirklich vor. Die Szenen sind dermaßen weit von der Handlung entfernt, dass man nur noch leise wimmert und sich nach der nächsten Wiederholung im TV oder gar der Staffelbox sehnt - da bekommt man zumindest noch etwas für sein Geld.

Dazu kommen einige wirklich grobe Schnitzer, die wirklich nicht hätten sein müssen. So ist, laut mehreren Passagen des letzten Romans, Jesus in Nazareth geboren - ein einfacher Griff zur Bibel oder auch nur ein Ohr zu Weihnachten dürften eigentlich selbst dem lesefaulsten Autor neben der nötigsten Allgemeinbildung sagen, wie falsch er eigentlich liegt.

Auch die Anordnung der einzelnen kurzen ‚Romane’ macht die Sache nicht sehr viel besser; eher führt sie beim Lesen noch zur Verwirrung. Nacherzählt werden die ersten vier Episoden der Serie, allerdings sind die einzelnen Erzählungen nirgends voneinander abgegrenzt oder sonst wie gekennzeichnet.

Die eine Handlung hört einfach auf, im nächsten Kapitel nimmt der Ärger dann seinen weiteren Lauf…

Alles in allem bleibt nicht einmal ein schales Lesevergnügen. Lieber sparen und die Staffelbox kaufen als diesen Roman! (RSch)

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Supernatural. Die Dämonenjäger

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