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Der Geisterrabe von Clifftonville

Erstellt von Werner Karl am 13. Februar 2010

1_TT_Sonderband.inddThomas C. Brezina
Ein Fall für dich und das Tiger-Team Sonderband 1:
Der Geisterrabe von Clifftonville

(sfbentry)
Egmont Franz Schneider Verlag, Köln, 9/2009
HC, Kinderbuch, Rate-Mystery-Krimi
ISBN 9783505126758
Titel- und Innenillustrationen von Naomi Fearn
Extra: mit ‚Detektiv-Ausrüstung’

www.schneiderbuch.de
www.thomasbrezina.com/
http://zuckerfisch.blogspot.com/

Das „Tiger-Team“ besteht aus Biggi - schnell wie ein Tiger, Luk - schlau wie ein Tiger, Patrick – stark wie ein Tiger und DIR. Welcher Tiger bist DU? So beginnt der Einstieg ins große Abenteuer. Die Freunde verbringen ihre Ferien in dem englischen Küstenstädtchen Clifftonville. Die Reisejournalistin Irma Kettentraut hat sie angeworben, für sie die Kinderfreundlichkeit des neuen Hotels auf dem Schloss Kilroy Castle zu testen.

Ein Fluch soll auf dem Schloss liegen. Als immer mehr unheimliche Dinge geschehen, wie ein Autounfall, dessen Verursacher Rabenfedern im Motorblock hatte, beschließt das Tiger-Team, diesen mysteriösen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Mit logischem Denken und einer gehörigen Portion Mut machen sich die drei Freunde auf, das Geheimnis um den Geisterraben zu lüften. Dabei scheint man ihnen so manchen Stein in den Weg zu legen. Als dann auch noch Frau Kettentraut spurlos verschwindet, geht es erst richtig los.

Thomas C. Brezina schreibt u. a. auch die Abenteuer der „Zeitspringer“. Seine Spezialität liegt darin, Kinder und Jugendliche durch seine Geschichten auch zu unterrichten. Die jugendlichen Leser und auch die jung gebliebenen Erwachsenen, die sich auf seine Abenteuergeschichten einlassen, werden positiv überrascht. Sie lernen fremde Länder, Sitten und Gebräuche kennen.

Der Autor ist seit 1996 als UNICEF-Botschafter Österreichs unterwegs und setzt sich für die Belange der Kinder in aller Welt ein. Seine Figuren sollen die Leser und Leserinnen anregen, all das Schöne und Aufregende, das die Welt zu bieten hat, begeistert aufzunehmen. Die einzelnen Protagonisten sind lebendig beschrieben und wirken nicht überzogen. Das Besondere an diesem Buch ist die Zugabe einer Detektiv-Ausrüstung, mit deren Hilfe der Leser einige geheime oder versteckte Dinge erkennen kann. Auch das Cover wirkt durch den silbern glänzenden Hintergrund sehr auffällig. Der weiße Rabe ist dann noch einmal ein echter Hingucker.

Dem Autor ist mit dem „Tiger-Team“ wieder einmal ein großer Treffer gelungen. Jeder Leser, der gut geschriebene Abenteuergeschichten mit einem Hauch von Phantastik bevorzugt, ist hier richtig. Gerade Kinder und junge Erwachsene werden an dieser Geschichte viel Freude haben.

Copyright © 2010 Petra Weddehage (PW)
 
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Der Geisterrabe von Clifftonville

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Das Schwert der Elben

Erstellt von Werner Karl am 9. Februar 2010

elbenkinder2Alfred Bekker
Elbenkinder 2
Das Schwert der Elben

(sfbentry)
Schneider Buch 2009
Verlegt durch Egmont Verlagsgesellschaften mbH
Hardcover
Umfang: 204 Seiten
ISBN 9783505125560

www.schneiderbuch.de
www.AlfredBekker.de

Das Buch “Das Schwert der Elben” von Alfred Bekker aus dem SchneiderBuch-Verlag ist der zweite Band der Reihe rund um die Elbenkinder. Diese Reihe soll sieben Bücher umfassen; vier Bände sind bereits erschienen.

Zum Autor:
Alfred Bekker, ein deutscher Schriftsteller, aufgewachsen im Münsterland, schreibt unter verschiedenen Pseudonymen Krimis, Fantasie und Jugendbücher.

Zum Inhalt:
Fliegende Affen haben das magische Schwert von Elbenkönig Keandir gestohlen. Dieses Schwert besitzt die Macht, einen tot geglaubten Furchtbringer zurückzuholen, um sich dessen Macht zu berauben. Weiterhin versuchten diese fliegenden Wesen, die Elbenzwillinge Daron und Sarwen zu entführen. Aber dank ihrer guten magischen Fähigkeiten, welche bei den anderen Elben am verkümmern sind, werden sie durch ihr Riesenfledertier Rarax davor gewarnt. Schnell kommen die Zwillinge dahinter, dass der Elbenmagier Jarandil dahinter stecken könnte. Trotz einem Flugverbot mit Rarax und dem Verbot, die Stadt zu verlassen, versuchen die Kinder, das magische Schwert zurück zu erobern und begeben sich somit in ein fantastisches Abenteuer.

Der Hardcovereinband:
Der Story entsprechend haben wir hier ein fantastisches Bild. Eine Riesenkrabbe mit drohend geöffneten Scheren. Darunter ein Magier mit einem leuchtenden, und magischen Funken verteilendem Schwert.

Fazit:
Der junge Leser, das Buch ist gemäß Aufdruck ab 10 Jahren, taucht hier in eine fantastische Story ein. Die Spannung wird hoch gehalten und verleitet den Leser, die für Kinder kurz gehaltenen Kapitel, immer weiter zu lesen. Dann, wenn man meint, es kommt zum Showdown, legt der Autor spannungsmäßig immer noch einen nach bis es letztendlich zu einem tollen, und gut beschriebenen Finale kommt.

Copyright by Walter Gasper 2010

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Das Schwert der Elben

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Elbenkinder – Das Juwel der Elben

Erstellt von Werner Karl am 1. Februar 2010

U_12555_SB_ELBENKINDER.IND5Alfred Bekker
Elbenkinder – Das Juwel der Elben

Schneider Buch 2009
Verlegt durch Egmont Verlagsgesellschaften mbH
Hardcover – 202 Seiten
ISBN 9783505125553

www.schneiderbuch.de
www.AlfredBekker.de

Das Buch „Das Juwel der Elben“ von Alfred Bekker aus dem SchneiderBuch-Verlag ist der erste Band einer Reihe rund um die Elbenkinder. Die Reihe soll sieben Bücher umfassen; vier Bände sind bereits erschienen.

Zum Autor:
Alfred Bekker, ein deutscher Schriftsteller, aufgewachsen im Münsterland, schreibt unter verschiedenen Pseudonymen Krimis, Fantasie und Jugendbücher.

Zum Inhalt:
Die Halbelben Daron und Sarwen, welche Zwillinge sind, leben am Hof ihres Großvaters, dem Elbenkönig Keandir. Während immer weniger Elben über gute magische Fähigkeiten verfügen, ist die Magie bei den Zwillingen sehr stark ausgeprägt. So kommt es, dass sie ein drachengroßes Riesenfledertier – sie gaben ihm den Namen Rarax - mittels ihrer Magie versuchen zu bezähmen. Bei einem Flug über den Kontinent Zwischenland, welcher noch von einigen anderen guten, aber auch bösen Lebewesen wie z. B. Trorks, Blaulingen, Kleinlingen, Halblingen usw. bevölkert ist, entführt Rarax die Zwillinge und wirft diese in einem von der Heimat fernen Wilderland ab. Um jemals wieder nach Hause zu kommen, müssen sie versuchen, Rarax wieder unter ihre magische Gewalt zu bekommen, erst recht, nachdem das Riesenfledertier einen magischen Edelstein von den Kleinlingen gestohlen hat. Dieser Stein beschützt das Dorf der Kleinlinge durch seine magischen Fähigkeiten vor angriffswilligen Feinden. Auf der Suche nach Rarax gelangen die Zwillinge mit Hilfe von den Kleinlingen in das Reich des Knochenherrschers. Schaffen die Zwillinge es, Rarax und den Edelstein zu finden und kommen sie wieder nach Hause?

Der Hardcovereinband:
Wir sehen auf dem Hardcovereinband ein wunderschönes grünes Tal, durchzogen von einem Gewässer. Sonnenschein und Schatten ziehen über die grünen Wiesen. Im Hintergrund sowie links und rechts ragen steile Gebirgslandschaften in die Höhe. Zu sehen ist weiterhin ein fliegendes Drachenwesen mit zwei Wesen auf dem Rücken. Eine Person davon hält einen leuchtenden Stab in die Höhe. Die vier Ecken des Covers sind durch kleine goldene Ranken eingerahmt. Der Buchtitel wurde in goldener, leicht fantasieartiger Schrift im oberen Drittel des Covers gedruckt.

Fazit:
Dem jungen Leser werden in diesem Band die Fähigkeiten der Elben sowie deren Lebensweise auf eine Art und Weise erklärt, dass selbst Kinder ihren Lesespaß haben werden. Alfred Bekker hat einen fantastischen Schreibstil für Jugendbücher, alles wird mit einfachen Worten erklärt und beschrieben. Die Charaktere in diesem Buch werden durch die leicht verständlichen Beschreibungen in der Fantasie des Lesers lebendig. Selbst die Landschaften mit ihren unbekannten und teilweise gefährlichen Lebewesen sind gedanklich leicht vorstellbar. Der Leser wird in den einzelnen, für die jungen Leser relativ kurz gehaltenen Kapiteln, auf einem sich immer weiter steigerndem Level in das Reich der Elben und ihre Abenteuer entführt. Leider wird der Schluss des Ganzen lediglich nur durch den Einsatz von ein wenig Magie relativ schnell und einfach abgehandelt. Auf einen von dem Leser erwarteter und erhoffter Showdown ist leider nicht gegeben. Für meinen Geschmack wurde das Ende zu schnell abgehandelt, da hätte mehr draus werden können. Das Buch ist für die jungen Leser ab 10 Jahren bestens geeignet.

Copyright by Walter Gasper 2010

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Elbenkinder – Das Juwel der Elben

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Kugelblitz in Venedig

Erstellt von Werner Karl am 6. Oktober 2009

kugelblitz-in-venedigUrsel Scheffler
Kugelblitz in Venedig
Kommissar Kugelblitz Sonderband 3

Egmont Franz Schneider Verlag, Köln, 9/2008
HC im Taschenbuchformat, Kinderbuch, Krimi, Sprachtrainer
ISBN 9783505124631
Titel- und Innenillustrationen von Wolf Schröder
Extra: 1 ‚Geheimfolie’, bilingual Deutsch-Italienisch

www.schneiderbuch.de
www.scheffler-web.de
www.wolfschroeder.de

Eigentlich will Kommissar Kugelblitz sich einen wohlverdienten Urlaub in Venedig gönnen. Doch das Verbrechen schläft nie, und noch bevor er ins Taxi zum Flughafen steigen kann, wird er von einem verzweifelten Kunsthändler belagert. Raffinierte Kunstfälscher verbreiten ihre Plagiate, und wie der Zufall es will, scheinen sie von Venedig aus zu agieren.

Im Flugzeug lernt Kugelblitz den aufgeweckten kleinen Angelo und dessen Vater kennen, der ein Konzertagent ist. Dazu taucht beständig ein Mann mit roten Schuhen auf…, und schon ist der Kommissar mit dem unfehlbaren Spürsinn und dem gelben Trenchcoat mitten in einem neuen aufregenden Fall, in dem es um gestohlene Stradivaris, entführte kleine Mädchen und Kunst geht.

Mit Humor, Tempo und Sinn für Spannung schafft es die Autorin, eine witzige Krimigeschichte für Kinder ab etwa zehn Jahren zu schreiben. Gelegentlich will sie etwas zu viel Kultur und Hintergrundwissen vermitteln, aber es ist – zugegeben - nicht leicht, eine Stadt wie Venedig mit wenigen Sätzen zu beschreiben. Der kleine Italienischkurs wird den Kindern sicherlich Spaß machen, es fehlen allerdings Aussprachehilfen.

Dazu werden am Ende jedes Kapitels Rätselfragen gestellt, die man nur beantworten kann, wenn man aufmerksam gelesen und das Wichtigste verstanden hat. Die ‚Geheimfolie’, die dem Buch beigelegt ist, wird benötigt, um noch Extra-Rätsel auflösen zu können. Kein neuartiges Prinzip, aber beliebt bei den Kindern.

Mitsamt den hübschen Illustrationen und leichtgängigem Sprachfluss bietet das Buch gute Unterhaltung für Jungen wie Mädchen. (alea)

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Meine Hollywood Geheimnisse 2

Erstellt von Redaktion am 21. August 2009

Bei Amazon.de anguckenJen Calonita
Meine Hollywood Geheimnisse 2

Secrets of my Hollywood Life – On Location, USA, 2007
Egmont Franz Schneider Verlag, Köln/München, 1/2008
PB mit Klappbroschur, Jugendbuch, Romanze, 978-3-505-12381-8, 265/995
Aus dem Amerikanischen von Katharina Georgi
Umschlaggestaltung von Rose Pistola, Büro für Gestaltung
www.schneiderbuch.de
www.jencalonitaonline.com/
www.rosepistola.de/

Jen Calonita hat als Redakteurin und Journalistin für „Teen People”, „Entertainment Weekly”, „Glamour” und „Marie Claire” das Showbusiness und die jungen Stars und Starlets durch Blicke hinter die Kulissen sehr genau kennen gelernt. Und dieses Wissen präsentiert sie nun in fiktionaler Form interessierten Lesern.

„Meine Hollywood-Geheimnisse“ beschreibt das Leben der jungen Kaitlin Burke, die zu den angesagten Stars unter 25 Jahren gehört. Sie ist eine der Hauptdarstellerinnen in der erfolgreichen Serie ‚Family Affair’ und hat eigentlich immer einen übervollen Terminkalender. Trotzdem findet sie stets Zeit, mit ihrer Freundin zusammen zu sein und auch Kontakt mit dem Jungen zu pflegen, den sie erst vor ein paar Monaten – als sie inkognito ein paar Wochen in einer ganz normalen Highschool war – kennen gelernt hat. Austin Meyers schert sich nicht um ihre Berühmtheit und nimmt sie so, wie sie ist, was ein angenehmer Gegensatz zu den vielen Speichelleckern und Schmeichlern darstellt, die sie sonst umgeben. Bei ihm kann Kaitlin einfach das sein, was sie will.

Nun aber wendet sie sich neuen Herausforderungen zu, denn ihr ist es gelungen, eine der Hauptrollen im neusten Film ihres Lieblingsregisseurs zu ergattern, auch wenn die Produktion recht holprig anläuft, denn die Drehbücher werden immer wieder umgeschrieben und Rollen verändert. Und dann erwischt auch noch ihre Lieblingsfeindin Sky die Rolle der Gegenspielerin.

Erst als die Dreharbeiten endlich anfangen, merkt Kaitlin, wie anstrengend der Dreh eines Kinofilms wirklich sein kann. Es gibt immer wieder überraschende Veränderungen in den Plänen, das Lernen der Texte artet in Stress aus, und sie hat kaum noch Zeit für ihre Freunde. Auch Sky intrigiert wieder, um sich ins beste Licht zu rücken.

Dazu kommt noch, dass sich die Presse mehr denn je auf Kaitlin stürzt und sie auf Schritt und Tritt beobachtet. Aus Publicity-Gründen wird dem jungen Mädchen dann auch noch eine Affäre mit dem Hauptdarsteller des Filmes angedichtet.

Kaitlin gerät in einen Zwiespalt. So sehr sie den Erfolg trotz der Arbeit genießt, fürchtet sie auch um ihre Beziehung mit Austin, der es eigentlich gar nicht mag, im Rampenlicht zu stehen. Kann diese eine solche Belastung aushalten?

Wie im ersten Band von „Meine Hollywood-Geheimnisse“ mag Jen Calonita das eine oder andere etwas beschönigt und vor allem sehr vereinfacht darstellen, aber es ist doch zu spüren, dass sie die Licht- und Schattenseiten einer Karriere in Hollywood möglichst glaubwürdig schildern möchte.

Das gelingt in einem humorvollen und erfrischend lockeren Stil. Kaitlin Burke ist bewusst als ganz normales junges Mädchen angelegt worden, das ihr Herz auf dem rechten Fleck hat und den Ruhm mit einer gewissen Distanz sieht, damit man sich gut mit ihr identifizieren kann. Zwar spart auch Jen Calonita nicht mit den typischen Klischees wie der überdrehten Gegenspielerin und den chaotischen Filmleuten, aber man merkt ihre Erfahrungen im Umgang mit und den Respekt vor den jungen Stars.

Das macht „Meine Hollywood-Geheimnisse Teil 2“ erstaunlich unterhaltsam und lesenswert – vor allem für Teenager, die von der bunten Glitzerwelt träumen. (CS)

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Engel küssen ist gefährlich

Erstellt von Redaktion am 21. August 2009

000001Thomas Brezina
Engel küssen ist gefährlich

Wilde Wahnsinns-Engel 1
Egmont Franz Schneider Verlag, München/Köln, 10/2008
PB mit Klappbroschur, Kinder-/Jugendbuch, Fantasy, Romance, Krimi, 978-3-505-12535-5, 204/995
Titelgestaltung von HildenDesign, München
Innenillustrationen von N. N.
www.schneiderbuch.de
www.thomasbrezina.com
www.hildendesign.de

Die dreizehnjährige Vicky war schon immer fasziniert von Azrael, dem schwarzen Todesengel. Das ist der Gegenspieler vom TOD, und seine Aufgabe ist es, die Toten aus den Listen zu streichen, die Neugeborenen dort einzutragen und zu verhindern, dass Menschen vor ihrer ihnen bestimmten Zeit sterben müssen.

Durch einen merkwürdigen Unfall wird die Statue von Azrael zerstört, und ein Teil seiner Kräfte überträgt sich auf Vicky. Die ist zum Glück an Seltsamkeiten jeder Art gewöhnt, denn ihre absolut chaotische Mutter, die unglaublich perfektionistische Stiefmutter, die extrem verfressene kleine Schwester und vor allem ihre beiden besten Freundinnen haben sie fürs Leben geschult.

Hier geht es aber mehr um Sterben, Überleben, Familie, Liebe, Hass und vor allem Verwirrung, Wahnsinn und Küsse jeder Art…

Auch solche, die töten können.

Und nicht jeder Engel ist hilfreich…

Neben der Gefahr, für immer in die Fänge ihres Stiefmuttermonsters zu geraten, muss sich Vicky mit äußerst anziehenden Feinden, drohendem Mord und einem hoch interessanten Schulprojekt auseinandersetzen: die Agentur „Wilde Wahnsinnsengel“, geschaffen, um Liebeschancen auszuspionieren.

Thomas Brezina schafft es immer wieder, großartige Charaktere, Erzählgewalt und spannende Plots zu einem gelungenen Ganzen zu mischen. Seine lebensechten Figuren erwachen schon mit den ersten Buchstaben vor den Augen des Lesers. Mit viel Sinn für Situationskomik, psychologische Finessen und den Sorgen von Teenagern legt er hier ein Buch vor, das Mädchen ab 12 Jahren begeistern wird. Genauso wie deren Mütter, wenn diese mal kontrollieren wollen, was die Töchter denn da schon wieder für ein Zeug lesen…

Die Geschichte endet in sich geschlossen, bietet aber Raum für Fortsetzung. Teil 2 ist für Anfang 2009 angekündigt - man darf also gespannt sein! (alea)

Titel bei Amazon.de angucken

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Ein Lehrer zum Knutschen

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Juli 2009

Katharina Volk
Ein Lehrer zum Knutschen

Sternzeichen Liebe: Jungfrau
Egmont Franz Schneider Verlag, München/Köln, 7/2008
PB mit Klappbroschur, Kinder-/Jugendbuch, Romance, 978-3-505-12509-6, 188/895
Titelgestaltung von Yvonne Skowronek, München unter Verwendung eines Motivs von Sandra Engelke
Vignetten und Autorenfoto von N. N.
Extra: 1 Lesezeichen im passenden Sternzeichen-Design

www.schneiderbuch.de
www.poesie-katharina-volk.de.lv/
www.sandra.engel-ke.de/index2.html

Die 14-jährige Vicky hat ein Geheimnis, in das nur eine eingeweiht ist, nämlich ihre beste Freundin Nadine: Vicky ist in den neuen Französisch-Lehrer verliebt. Herr Yannick Holtmann ist erst 27 Jahre alt und sieht einfach hinreißend aus. Aber wie macht man als Teenager einen Erwachsenen auf sich aufmerksam?

Vicky lässt nichts unversucht. Sie stylt sich, als wäre sie doppelt so alt, nachdem sie beobachten musste, dass ‚Yannick’ große Augen bekommt, sobald eine aufgetakelte Frau an ihm vorbei wackelt. Sogar das Rauchen probiert sie, wenngleich mit wenig Erfolg und umso peinlicheren Folgen.

Ihr Interesse an dem Lehrer bleibt nicht unbemerkt. Eigene Unvorsichtigkeit ist daran schuld, dass ein Löschblatt mit verliebten Kritzeleien ausgerechnet in die Finger der arroganten und zickigen Angelina fällt, die selber in den jungen Mann verknallt ist. Skrupellos blamiert sie Vicky in aller Öffentlichkeit, doch zum Glück ignoriert ‚Yannick’ die Gerüchte, und nicht alle Schüler schlagen sich auf die Seite der fiesen Rivalin.

Schließlich glaubt Vicky, ihre große Chance sei gekommen. ‚Yannick’ lädt die Klasse zum Pizza-Backen in seine Wohnung ein. Natürlich verläuft der Abend anders, als Vicky gehofft hat, aber nicht nur ihre peinlichen Missgeschicke sondern auch ‚Yannicks’ Verhalten liefern mehr als genug Anlass für eine riesige Enttäuschung.
Vielleicht wäre Vicky doch mit einem Jungen ihres Alters besser dran, aber ‚Dicki’, der Klassensprecher, der ihr einige Male aus der Patsche half, trifft sich plötzlich mit Angelina. Obendrein fühlt sich Vicky bei Nadine als fünftes Rad am Wagen, da die Freundin jetzt mit ihrem Traum-Typ Micha zusammen ist. Und sogar die Mutter besucht nach dem Auszug des Vaters Single-Partys und scheint mehr Glück in der Liebe zu haben als Vicky…

Katharina Volk greift ein beliebtes Thema auf, das wohl so manches junge Mädchen schon einmal beschäftigt hat: Wie bringt man einen jungen, netten und gut aussehenden Erwachsenen/Lehrer dazu, in einem mehr als nur das kleine Kind/die kleine Schülerin zu sehen? Natürlich sagt der Verstand, dass das nicht klappen wird, zumal sich schon von rechtlicher Seite her kein Lehrer/Ausbilder mit seinem Schüler einlassen darf, doch Vicky ist im ‚Schwärm-Alter’, in dem sich die erste Verliebtheit auf Sänger, Filmstars oder eben auch auf Lehrer richtet – bis ein realer Love-Interest auftaucht.

Für die unglücklich Verliebten ist das eine ernste Sache, und sie erwarten auch, dass man ihre Gefühle ernst nimmt, selbst wenn die Angelegenheit vom Umfeld nicht überbewertet werden darf. Die Autorin schildert die damit verbundenen Sorgen und Hoffnungen mit einer Mischung aus Einfühlsamkeit, Verständnis und vor allem Humor, der durch den flotten, etwas schnoddrigen Stil in Ich-Form gut transportiert wird. Leserinnen zwischen 12 und 16 Jahren können sich leicht mit Vicky identifizieren und an ihren Erlebnissen teilhaben.

Man ahnt schon früh, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, denn die entsprechenden Hinweise werden regelmäßig eingestreut und entlarven den ‚ach so tollen Yannick’ als einen von sich eingenommenen Lehrer, der wenig Einfühlungsvermögen besitzt, auf Kosten seiner Schüler miese Witze reißt und die Jugendlichen richtig beleidigt. Früher musste man sich dieses Benehmen tatsächlich gefallen lassen – heute hätte ein solcher Lehrer gleich eine Klage am Hals. Man wundert sich nur, dass Vicky so lange braucht, um hinter die Fassade dieses Mannes zu blicken, denn selbst grenzenlose Verliebtheit kann nicht derart blind machen, zumal das richtige Glück die ganze Zeit vor ihrer Nase sitzt.

Einige Gags der Autorin sind wirklich köstlich: Beispielsweise werden Vicky und Natalie erwischt, wie sie ihr Erscheinungsbild kritisch in Augenschein nehmen, woraufhin Vickys Mutter und deren Freundin Gisela völlig falsche Vermutungen wälzen, aber beide zeigen großes Verständnis für diese ‚Neigung’. Die Entdeckungen in der Dessous-Abteilung überführen die ‚weiter entwickelten’ Mitschülerinnen als Blenderinnen, die der Natur ein bisschen oder ein bisschen mehr nachgeholfen haben.
Die kleinen Fundstücke in ‚Yannicks’ Bad, die Vicky einsteckt, werden später von ihren jüngeren Brüdern als Wasserbomben zweckentfremdet, so dass sich ‚Dicki’ nur wundern kann, was bei dieser Familie abgeht.

Der astrologische Aspekt wirkt mühsam hineingeschrieben – die Story wäre auch ohne die gelegentlichen Bezüge ausgekommen. Tatsächlich stören die mitunter unangebrachten Fragen nach dem Sternzeichen und die Überlegungen, wie die Jungfrau mit Stieren und Skorpionen auskommt, sogar ein wenig.

Alles in allem ist „Ein Lehrer zum Knutschen“ eine vergnügliche Geschichte mit Happy End, die der Zielgruppe sicher viel Spaß bereiten wird. Die gefällige Gestaltung des Bandes entspricht dem der anderen Bücher dieser Reihe: Paperback mit Klappbroschur, ein beiliegendes Lesezeichen im Jungfrau-Design, Infos zum Sternbild. (IS)

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Sternzeichen Liebe - Jungfrau. Ein Lehrer zum Knutschen

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Die gestrandete Zeitmaschine

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Juli 2009

Mike Maurus & Ulrich Bader
Die gestrandete Zeitmaschine

Sharon Holmes 1
Egmont Franz Schneider Verlag, München/Köln, 3/2009
HC, Kinderbuch, Fantasy, Krimi, 978-3-50512592-8, 136/895
Titel- und Innenillustrationen von Mike Maurus

www.schneiderbuch.de

John Watsons Vater ist der Direktor des Sherlock Holmes-Museum. Obwohl es John bezweifelt sollen die Figuren des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle tatsächlich gelebt haben und er und sein Vater die Nachkommen des legendären Dr. Watson sein.

Eines Tages geschehen mehrere beunruhigende Dinge gleichzeitig: Ein Unbekannter schleicht um das Museum, und er sieht genauso aus wie die Wachspuppe von Professor Moriarty. Johns Vater verschwindet spurlos und hinterlässt nur einen Brief, der umso mehr Rätsel aufgibt. Dann taucht Sharon Holmes auf, die erzählt, dass sie die Nichte des ermordeten Detektivs ist und mittels einer Zeitmaschine versuchen wollte, den Tod des Onkels zu verhindern. Zusammen mit dem Dieb Rooney Wallace, der die Pläne der Zeitmaschine stehlen sollte, wurde sie von Moriarty entführt und landete im Jahr 2009.

John kann die abenteuerliche Geschichte kaum glauben, doch was alles passiert, lässt keine Zweifel an der Wahrheit. Gemeinsam mit seinem Mitschüler Daniel Christie, einem Computer-Freak, will er Sharon und Rooney helfen. So begeben sie sich zu viert in die Vergangenheit, um Moriarty das abgebrochene Teil der Zeitmaschine abzujagen, mit dem sich das Gerät steuern lässt. Rund 120 Jahre vor der Gegenwart bekommen sie es jedoch nicht nur mit dem gefährlichen Professor zu tun sondern auch mit Dieben und chinesischen Gesandten…

Die Geschichte ist aus der Sicht von John Watson erzählt und eigentlich mehr ein Jungenbuch, auch wenn der Serien-Titel „Sharon Holmes“ die neue Reihe für Leserinnen ab 10 Jahren gleichermaßen schmackhaft machen soll.

Drei Jungen und ein Quoten-Mädchen, alles Archetypen, erleben spannende Abenteuer nach bekanntem Muster. John ist der mutige und sportliche Anführer. Daniel verkörpert den typischen ‚Nerd’, der auf nahezu alles eine Antwort findet. Rooney hat die Rolle des etwas zwielichtigen Pragmatikers inne, der aushilft, wenn die ‚braven’ Kinder nicht mehr weiter wissen. Sharon als Titelheldin wurden tatsächlich die wenigsten und banalen Handlungsanteilen zugestanden. Sie ist diejenige, die immer wieder in die Gewalt des Gegners gerät. Die Widersacher sind eindimensional böse, und ihre Motive werden nicht näher beleuchtet.

Die Handlung hält sich nicht lange mit Details auf, sondern wird in einem rasanten Tempo abgespult und mit humorigen Einlagen gewürzt. Dabei ziehen die Autoren auch über die aktuellen Auswüchse der Teenie-Kultur her, beispielsweise die Piercings und Tattoos an den peinlichsten Stellen und Bands wie Tokyo Hotel. Auch wenn es stellenweise ziemlich hart her geht, nimmt die Story ein kindgerechtes Happy End – das gleich die Weichen für den nächsten Band stellt.

H. G. Wells Roman-Klassiker „Die Zeitmaschine“ wurde mehrfach verfilmt, wobei die Version von 1960 mit Rod Taylor und Yvette Mimeux in den Hauptrollen die populärste ist. 1979 kam unter dem Titel „Flucht in die Zukunft“ ein Film in die Kinos, in denen H. G. Wells als Erfinder der Zeitmaschine Jack the Ripper in die Gegenwart folgt, um zu verhindern, dass er dort seine Mordserie fortsetzt. An diese Fassung lehnt sich „Sharon Holmes“ an.

Junge Leser, die Spaß an phantastischen Abenteuern haben und die Handlung nicht auf Logik (Zeitparadoxa) hinterfragen, dürften gut unterhalten werden, da Stil und Inhalt den heutigen Ansprüchen angepasst wurden. Das Buch wurde außerdem liebevoll mit passenden Illustrationen versehen. (IS)

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Sharon Holmes 01. Die gestrandete Zeitmaschine

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Ein Lehrer zum Knutschen

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. Juni 2009

Katharina Volk
Ein Lehrer zum Knutschen

Sternzeichen Liebe: Jungfrau
Egmont Franz Schneider Verlag, München/Köln, 7/2008
PB mit Klappbroschur, Kinder-/Jugendbuch, Romance, 978-3-505-12509-6, 188/895
Titelgestaltung von Yvonne Skowronek, München unter Verwendung eines Motivs von Sandra Engelke
Vignetten und Autorenfoto von N. N.
Extra: 1 Lesezeichen im passenden Sternzeichen-Design

www.schneiderbuch.de
www.poesie-katharina-volk.de.lv/
www.sandra.engel-ke.de/index2.html

Die 14-jährige Vicky hat ein Geheimnis, in das nur eine eingeweiht ist, nämlich ihre beste Freundin Nadine: Vicky ist in den neuen Französisch-Lehrer verliebt. Herr Yannick Holtmann ist erst 27 Jahre alt und sieht einfach hinreißend aus. Aber wie macht man als Teenager einen Erwachsenen auf sich aufmerksam?

Vicky lässt nichts unversucht. Sie stylt sich, als wäre sie doppelt so alt, nachdem sie beobachten musste, dass ‚Yannick’ große Augen bekommt, sobald eine aufgetakelte Frau an ihm vorbei wackelt. Sogar das Rauchen probiert sie, wenngleich mit wenig Erfolg und umso peinlicheren Folgen.

Ihr Interesse an dem Lehrer bleibt nicht unbemerkt. Eigene Unvorsichtigkeit ist daran schuld, dass ein Löschblatt mit verliebten Kritzeleien ausgerechnet in die Finger der arroganten und zickigen Angelina fällt, die selber in den jungen Mann verknallt ist. Skrupellos blamiert sie Vicky in aller Öffentlichkeit, doch zum Glück ignoriert ‚Yannick’ die Gerüchte, und nicht alle Schüler schlagen sich auf die Seite der fiesen Rivalin.

Schließlich glaubt Vicky, ihre große Chance sei gekommen. ‚Yannick’ lädt die Klasse zum Pizza-Backen in seine Wohnung ein. Natürlich verläuft der Abend anders, als Vicky gehofft hat, aber nicht nur ihre peinlichen Missgeschicke sondern auch ‚Yannicks’ Verhalten liefern mehr als genug Anlass für eine riesige Enttäuschung.

Vielleicht wäre Vicky doch mit einem Jungen ihres Alters besser dran, aber ‚Dicki’, der Klassensprecher, der ihr einige Male aus der Patsche half, trifft sich plötzlich mit Angelina. Obendrein fühlt sich Vicky bei Nadine als fünftes Rad am Wagen, da die Freundin jetzt mit ihrem Traum-Typ Micha zusammen ist. Und sogar die Mutter besucht nach dem Auszug des Vaters Single-Partys und scheint mehr Glück in der Liebe zu haben als Vicky…

Katharina Volk greift ein beliebtes Thema auf, das wohl so manches junge Mädchen schon einmal beschäftigt hat: Wie bringt man einen jungen, netten und gut aussehenden Erwachsenen/Lehrer dazu, in einem mehr als nur das kleine Kind/die kleine Schülerin zu sehen? Natürlich sagt der Verstand, dass das nicht klappen wird, zumal sich schon von rechtlicher Seite her kein Lehrer/Ausbilder mit seinem Schüler einlassen darf, doch Vicky ist im ‚Schwärm-Alter’, in dem sich die erste Verliebtheit auf Sänger, Filmstars oder eben auch auf Lehrer richtet – bis ein realer Love-Interest auftaucht.

Für die unglücklich Verliebten ist das eine ernste Sache, und sie erwarten auch, dass man ihre Gefühle ernst nimmt, selbst wenn die Angelegenheit vom Umfeld nicht überbewertet werden darf. Die Autorin schildert die damit verbundenen Sorgen und Hoffnungen mit einer Mischung aus Einfühlsamkeit, Verständnis und vor allem Humor, der durch den flotten, etwas schnoddrigen Stil in Ich-Form gut transportiert wird. Leserinnen zwischen 12 und 16 Jahren können sich leicht mit Vicky identifizieren und an ihren Erlebnissen teilhaben.

Man ahnt schon früh, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, denn die entsprechenden Hinweise werden regelmäßig eingestreut und entlarven den ‚ach so tollen Yannick’ als einen von sich eingenommenen Lehrer, der wenig Einfühlungsvermögen besitzt, auf Kosten seiner Schüler miese Witze reißt und die Jugendlichen richtig beleidigt. Früher musste man sich dieses Benehmen tatsächlich gefallen lassen – heute hätte ein solcher Lehrer gleich eine Klage am Hals. Man wundert sich nur, dass Vicky so lange braucht, um hinter die Fassade dieses Mannes zu blicken, denn selbst grenzenlose Verliebtheit kann nicht derart blind machen, zumal das richtige Glück die ganze Zeit vor ihrer Nase sitzt.

Einige Gags der Autorin sind wirklich köstlich: Beispielsweise werden Vicky und Natalie erwischt, wie sie ihr Erscheinungsbild kritisch in Augenschein nehmen, woraufhin Vickys Mutter und deren Freundin Gisela völlig falsche Vermutungen wälzen, aber beide zeigen großes Verständnis für diese ‚Neigung’. Die Entdeckungen in der Dessous-Abteilung überführen die ‚weiter entwickelten’ Mitschülerinnen als Blenderinnen, die der Natur ein bisschen oder ein bisschen mehr nachgeholfen haben. Die kleinen Fundstücke in ‚Yannicks’ Bad, die Vicky einsteckt, werden später von ihren jüngeren Brüdern als Wasserbomben zweckentfremdet, so dass sich ‚Dicki’ nur wundern kann, was bei dieser Familie abgeht.

Der astrologische Aspekt wirkt mühsam hineingeschrieben – die Story wäre auch ohne die gelegentlichen Bezüge ausgekommen. Tatsächlich stören die mitunter unangebrachten Fragen nach dem Sternzeichen und die Überlegungen, wie die Jungfrau mit Stieren und Skorpionen auskommt, sogar ein wenig.

Alles in allem ist „Ein Lehrer zum Knutschen“ eine vergnügliche Geschichte mit Happy End, die der Zielgruppe sicher viel Spaß bereiten wird. Die gefällige Gestaltung des Bandes entspricht dem der anderen Bücher dieser Reihe: Paperback mit Klappbroschur, ein beiliegendes Lesezeichen im Jungfrau-Design, Infos zum Sternbild. (IS)

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Sternzeichen Liebe - Jungfrau. Ein Lehrer zum Knutschen

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Die gestrandete Zeitmaschine

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. Juni 2009

Mike Maurus & Ulrich Bader
Die gestrandete Zeitmaschine

Sharon Holmes 1
Egmont Franz Schneider Verlag, München/Köln, 3/2009
HC, Kinderbuch, Fantasy, Krimi, 978-3-50512592-8, 136/895
Titel- und Innenillustrationen von Mike Maurus

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John Watsons Vater ist der Direktor des Sherlock Holmes-Museum. Obwohl es John bezweifelt sollen die Figuren des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle tatsächlich gelebt haben und er und sein Vater die Nachkommen des legendären Dr. Watson sein.

Eines Tages geschehen mehrere beunruhigende Dinge gleichzeitig: Ein Unbekannter schleicht um das Museum, und er sieht genauso aus wie die Wachspuppe von Professor Moriarty. Johns Vater verschwindet spurlos und hinterlässt nur einen Brief, der umso mehr Rätsel aufgibt. Dann taucht Sharon Holmes auf, die erzählt, dass sie die Nichte des ermordeten Detektivs ist und mittels einer Zeitmaschine versuchen wollte, den Tod des Onkels zu verhindern. Zusammen mit dem Dieb Rooney Wallace, der die Pläne der Zeitmaschine stehlen sollte, wurde sie von Moriarty entführt und landete im Jahr 2009.

John kann die abenteuerliche Geschichte kaum glauben, doch was alles passiert, lässt keine Zweifel an der Wahrheit. Gemeinsam mit seinem Mitschüler Daniel Christie, einem Computer-Freak, will er Sharon und Rooney helfen. So begeben sie sich zu viert in die Vergangenheit, um Moriarty das abgebrochene Teil der Zeitmaschine abzujagen, mit dem sich das Gerät steuern lässt. Rund 120 Jahre vor der Gegenwart bekommen sie es jedoch nicht nur mit dem gefährlichen Professor zu tun sondern auch mit Dieben und chinesischen Gesandten…

Die Geschichte ist aus der Sicht von John Watson erzählt und eigentlich mehr ein Jungenbuch, auch wenn der Serien-Titel „Sharon Holmes“ die neue Reihe für Leserinnen ab 10 Jahren gleichermaßen schmackhaft machen soll.

Drei Jungen und ein Quoten-Mädchen, alles Archetypen, erleben spannende Abenteuer nach bekanntem Muster. John ist der mutige und sportliche Anführer. Daniel verkörpert den typischen ‚Nerd’, der auf nahezu alles eine Antwort findet. Rooney hat die Rolle des etwas zwielichtigen Pragmatikers inne, der aushilft, wenn die ‚braven’ Kinder nicht mehr weiter wissen. Sharon als Titelheldin wurden tatsächlich die wenigsten und banalen Handlungsanteilen zugestanden. Sie ist diejenige, die immer wieder in die Gewalt des Gegners gerät. Die Widersacher sind eindimensional böse, und ihre Motive werden nicht näher beleuchtet.

Die Handlung hält sich nicht lange mit Details auf, sondern wird in einem rasanten Tempo abgespult und mit humorigen Einlagen gewürzt. Dabei ziehen die Autoren auch über die aktuellen Auswüchse der Teenie-Kultur her, beispielsweise die Piercings und Tattoos an den peinlichsten Stellen und Bands wie Tokyo Hotel. Auch wenn es stellenweise ziemlich hart her geht, nimmt die Story ein kindgerechtes Happy End – das gleich die Weichen für den nächsten Band stellt.

H. G. Wells Roman-Klassiker „Die Zeitmaschine“ wurde mehrfach verfilmt, wobei die Version von 1960 mit Rod Taylor und Yvette Mimeux in den Hauptrollen die populärste ist. 1979 kam unter dem Titel „Flucht in die Zukunft“ ein Film in die Kinos, in denen H. G. Wells als Erfinder der Zeitmaschine Jack the Ripper in die Gegenwart folgt, um zu verhindern, dass er dort seine Mordserie fortsetzt. An diese Fassung lehnt sich „Sharon Holmes“ an.

Junge Leser, die Spaß an phantastischen Abenteuern haben und die Handlung nicht auf Logik (Zeitparadoxa) hinterfragen, dürften gut unterhalten werden, da Stil und Inhalt den heutigen Ansprüchen angepasst wurden. Das Buch wurde außerdem liebevoll mit passenden Illustrationen versehen. (IS)

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Sharon Holmes 01. Die gestrandete Zeitmaschine

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